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Bro Hof Slott - Traumgolf zwischen Schloss und Meer

Die Golfanlage von Bro Hof Slott im Westen Stockholms zählt zum Besten, was Golf in Europa zu bieten hat. Schon die Zufahrt mit Blick entlang der Einfahrt Richtung Schloss ist beeindruckend – „Slott“ heisst auf Deutsch übrigens „Schloss“. Wer zum ersten Mal hierher kommt, neigt dazu, direkt in das Schloss zu laufen – dort befindet sich jedoch das eigenständige Restaurant mit ausgezeichneter Küche, zudem die Umkleiden sowie weitere Räume für die Mitglieder. Die Rezeption samt Pro-Shop befindet sich rechts des Schlosses in einem Nebengebäude. Zur Anlage zählen zwei 18-Loch Plätze: der The Stadium Course, der weit über die Grenzen Schwedens als langjähriger Austragungsort des Nordea Masters bekannt wurde und seit vielen Jahren regelmäßig zu Schwedens bestem Golfplatz gekürt wird, sowie der nicht minder schöne The Castle Course, der insgesamt doch etwas einfacher zu spielen ist. Die Anlage eignet sich daher auch für ein langes Wochenende, für Übernachtungen kooperiert Bro Hof Slott mit verschiedenen Hotels unterschiedlicher Kategorien in und um Stockholm – alle mit ausgezeichneter Gastronomie. Wer in Bro Hof Slott aufteet, wird sich über das oft junge Publikum wundern. In der Tat hat der Club Anfang der 2020er Jahre vor allem in der Gruppe der 35-45-Jährigen enorme Zuwächse verzeichnet – und diese sehen Golf durchaus als Sport, was man am Durchschnittshandicap von rund 13 sowie über 80 Plus-Handicappern erkennt. 

 

The Stadium Course

Der Stadium Course bietet pro Spielbahn fünf Abschläge – und von den hintersten, schwarzen Teeboxen ist der Par 72-Platz mit 7.266 Metern ein echtes Längenmonster, zumal an zahlreichen Bahnen Wind ins Spiel kommt. In den letzten Jahren hat das Management den Platz von den übrigen Abschlägen jedoch ein wenig entschärft, von den gelben Tees misst die Runde nun 5.744 Meter und von den vorderen, roten Abschlägen verbleiben 4.710 Meter. Der Platz besticht jedoch nicht durch seine pure Länge, sondern durch das überaus abwechslungsreiche Design, das oft strategisches Spiel erfordert. Auch die mit strahlend weissem Sand gefüllten Bunker sollte man nicht unterschätzen. Eine Besonderheit des Platzes: man kommt gleich vier Mal am Halfwayhouse vorbei, und zwar an den Löchern 4, 8, 11 und 14. Wer eine größere Verpflegungspause einlegen möchte, soll seine Bestellung nach Bahn 8 aufgeben und genießt sein Halfway dann nach Bahn 11. Die Runde beginnt direkt mit einem bis zu 578 Meter langen Par 5. Die geschickt platzierten Bunker lassen die Bahn von den deutlich erhöhten Abschlägen als leichtes Dogleg erscheinen, sie verläuft jedoch gerade Richtung Fahne. Wer den Lay-up wählt, sollte die zahlreichen Bunker vor dem Grün beachten – und dieses nicht rechts verfehlen, sonst rollt der Ball eine Senke hinunter. Bahn 2 ist ein bis zu 445 Meter langes Par 4 und beginnt mit einem blinden Teeshot. Nach der Drivelandezone dreht die Bahn ganz sanft nach rechts, man sollte daher vom Tee nur leicht  links anhalten. Rechts des Grüns lauert Wasser, dennoch sollte man die Fahne eher über diese Seite anspielen, da das Grün nach links hängt. Über eine kleine Brücke, die an Augusta erinnert, geht es zum nächsten Par 4 mit bis zu 395 Metern – für den The Stadium Course quasi ein drivebares Par 4.... Je nach Schlagweite sollte man den Drive entweder über die gut sichtbaren Fairwaybunker links dieses Doglegs links spielen oder sich rechts davon halten. Das Grün fällt deutlich von rechts hinten nach links vorne ab, daher sollte man unbedingt die tagesaktuelle Fahnenposition beachten. Das erste Par 3 spielt sich bis zu 219 Metern. Die rechte Seite wird durch einen mächtigen Grünbunker verteidigt, der deutlich grösser ausfällt als sein Pendant links. Das Grün bietet in der Mitte einen kleinen Kamm, so dass man möglichst über die Seite spielen sollte, auf der die Fahne gesteckt ist. Vorbei am Halfwayhouse geht es zur fünften Bahn, einem leichten Dogleg rechts mit bis zu 468 Meter. Der Teeshot wird durch hohe Bäume ausgeführt, ideal ist der Fade, da das Fairway nach links abfällt. Ein kleiner Bach quert das Fairway im letzten Drittel, danach wird die Bahn sehr wellig. Auch das Grün hängt nach rechts, so dass man hier am besten Mitte Grün spielt. Dann folgt ein bis zu 472 Meter langes Par 4, das Fairway dieses leichten Dogleg rechts zieht sich in sanfter S-Kurve Richtung Fahne. Wer über die notwendige Schlaglänge verfügt, sollte über den Fairwaybunker rechts driven, sonst hält man sich leicht links davon. Über ein welliges Fairway geht es weiter in Richtung des deutlich ondulierten Grüns. Das folgt das zweite, bis zu 228 Meter lange Par 3. Hier lernt man zudem, dass ab jetzt Wasser deutlich stärker ins Spiel kommen wird. Drei der fünf Abschläge erfordern einen beherzten Teeshot über Wasser, auch die linke Grünseite wird vom feuchten Element verteidigt. Rechts des Grüns lauern zwei große Bunker – und das Grün fällt von der erhöhten Mitte nach vorne und hinten ab. Hier wird das Par von den Golfern zurecht gefeiert! Weiter geht es mit einem bis zu 451 Meter langen Par 4, zum Abschlag gelangt man erneut über die von Bahn 3 bekannte, wunderschöne Brücke. Vom Tee spielt man Richtung Ostsee – aber keine Sorge, selbst Longhitter werden sie nicht erreichen. Da die Bahn als Dogleg links gestaltet wurde, sollte man vom Tee entweder den Draw spielen oder sich an der rechten Seite des gut sichtbaren Halfwayhouses orientieren. Das leicht erhöhte, längliche Grün erinnert gemäß Yardage-Book an ein umgedrehtes Kanu, da es von der Mitte nach links und rechts abfällt. Die Front Nine enden, wie sie begonnen haben: mit einem Par 5. Das Doppel-Dogleg spielt sich bis zu 581 Meter. Zunächst geht es in langgezogenen Linkskurve entlang eines Sees, man sollte jedoch nicht zu sehr nach rechts anhalten, denn dort lauert dichtes Rough. Longhitter können links über das Wasser abkürzen. Im Bereich des Lay-ups kommt rechts ein weiterer Teich ins Spiel, so dass man hier in jedem Fall links anhalten sollte. Das langgezogene Grün wird vorne beiderseits durch Bunker verteidigt und hängt zudem deutlich von rechts nach links. Hier gibt es viele Fahnenpositionen, bei denen selbst ein Drei-Putt gerne genommen wird.

 

Einen kleinen Hügel hinauf geht es zum ersten Abschlag der Back Nine. Zwar ist rechter Hand die Ostsee, zu beachten ist bei dem bis zu 402 Meter langen Par 4 jedoch der von der vorherigen Bahn bekannte See zur Linken. Im Bereich der Drivelandezone lauern gleich vier mächtige Bunker, die linke Seite des Grüns wird durch Wasser begrenzt – und das Grün ist erneut stark onduliert. Das erste Par 3 der Back Nine spielt sich maximal 191 Meter – oft kommt hier bereits der Wind deutlich ins Spiel. Ist die Fahne links gesteckt, muss man sie carry über Wasser anspielen, bei rechter Fahnenposition geht der Weg des Balls über Land. Vorlegen ist hier kaum möglich, denn zwischen Vorgrün und Tee liegt nur ein schmaler Streifen inmitten von Wasser. Das erste Par 5 der Back Nine spielt sich bis zu 525 Meter und weist einige Tücken auf. Das Fairway zieht sich in mehreren Wendungen Richtung Fahne, diese liegt letztlich links vom Abschlag. Im Bereich der Drivelandezone erwartet eine wahre Kraterlandschaft von Bunkern die Teeshots, man sollte daher möglichst zwischen die gut sichtbaren Fairwaybunker spielen. Im Bereich des Lay-ups teilt ein Bachlauf das Fairway. Das Grün sollte man eher über links anspielen. Zwar lauern dort auch einige Grünbunker, aber das Grün hängt spürbar nach rechts. An Bahn 13 geht es direkt mit dem nächsten Par 5 weiter – denn die Par 36 der Back Nine umfassen drei Par 5 und folglich auch drei Par 3, doch dazu später mehr. Die bis zu 565 Meter lange Bahn muss oft gegen den Wind gespielt werden – und zieht sich in weitem Bogen um einen See, der rechts im Bereich der Drivelandezone beginnt. Wer das Grün mit dem zweiten Schlag anspielen möchte, muss sich daher weit rechts halten. Sonst sollte man eher zwischen den Fairwaybunker rechts und die gut sichtbaren Bäume links anhalten. Bei Rückenwind hat man durchaus eine Chance, das Grün mit dem zweiten Schlag zu erreichen, sonst sollte man eher vorlegen. Auch das Grün hängt nach rechts Richtung Wasser, hinter dem nimmt dichter Wald zu lang geratene Annäherungen dankend entgegen. An Bahn 14, einem bis zu 416 Meter langen Par 4, sollte man seine Drivelänge gut einschätzen können. Das Grün liegt zwar in direkter Linie von den hinteren Abschlägen, das Fairway beginnt jedoch beim deutlich rechts positionierten Forward Tee und wechselt erst im Bereich der Drivelandezone die Richtung nach rechts Richtung Grün. Am besten zielt man zwischen die gut sichtbaren Fairwaybunker links und die Bäume auf der rechten Seite. Das Grün ist nicht nur stark onduliert, sondern fällt auch zu nahezu allen Seiten ab – hier muss oft der Putter retten, was der Annäherungsschlag nicht vermochte. Bahn 15 bietet das zweite Par 5 mit bis zu 569 Metern – und leitet damit eine Sequenz von vier äusserst anspruchsvollen Schlussbahnen ein. Wie sagte einst unser Caddie auf dem Championship Course von Carnoustie Links am Abschlag des extrem schwierigen Par 3s an Bahn 16: „This is where the fun begins“ – und dies dürfen die folgenden Bahnen getrost auch für sich in Anspruch nehmen. Die schwierigste Bahn der Anlage zieht sich in weitem Linksbogen immer entlang des Meeres zur Linken Richtung Fahne. Da vor allem Nachmittags oft der Wind vom Meer her weht, darf man ruhig mutig links anhalten und den Draw wählen. Wer den Lay-up wählt, kann diesen leicht rechts anhalten, denn in diesem Bereich wird das Gelände vergleichsweise breit – doch dann kommt auch von rechts weiteres Wasser ins Spiel, so dass das Grün gefühlt auf einer kleinen Landzunge liegt. Da das erhöhte Grün zu allen Seiten abfällt (links  vorne lauert zudem ein Grünbunker), ist hier der Schlag zur Grünmitte immer eine gute Option. Auch beim zweiten Par 3 der Back Nine, das sich bis zu 238 Meter spielt, begleitet Wasser die gesamte Bahn auf der linken Seite und setzt sich auch hinter dem Grün fort. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, hält rechts vom Grün an, zumal das dortige Gelände nach links abfällt und mancher Ball noch auf das Grün rollt. Wer das Grün direkt anspielt, sollte nicht weiter als bis zur Grünmitte spielen, denn in der zweiten Hälfte fällt das Grün deutlich Richtung Wasser ab! Das es auch nach links hängt, sollte man hier eher den Weg über die rechte Grünseite wählen. Dann geht es einen kleinen Hügel hinauf zur wohl bekanntesten Bahn des The Stadium Courses, dem letzten Par 3 mit maximal 150 Metern – und einem Inselgrün! Von den hinteren Abschlägen liegt das Grün leicht unterhalb, die Hauptschwierigkeit ist jedoch der Wind – den man, da die hinteren Abschläge seitlich durch Bäume geschützt werden, vom Tee oft unterschätzt. Das Grün hängt von hinten links nach rechts vorne – und wenn der Ball das Grün verfehlt, darf man die Dropzone vor dem Wasser nutzen. Hier werden jährlich mehrere Tausend Bälle versenkt, wer das Grün trifft, sollte daher seine Euphorie im Zaun halten und mit einem oder zwei Putts die Leistung mit Birdie oder Par krönen! Das abschließende Par 4 misst bis zu 373 Meter, auch hier kommt oft der Wind ins Spiel. Die hinteren Abschläge liegen gefühlt kurz vor der Ostsee und erfordern einen Teeshot nach links, denn die rechte Fairwayseite wird bis zum Grün durch den bereits vom vorherigen Inselgrün bekannten Wasser gesäumt. Die mittleren Abschläge befinden sich hingegen leicht erhöht und links, von hier kann man den Ball mit einem geraden Schlag ins Spiel bringen. Je nach Fahnenposition muss die Annäherung nochmals über Wasser gespielt werden – oder man hält direkt Mitte Grün an und überlässt den Rest dem Putter. Der The Stadium Course gehört definitiv in die Kategorie der „True tests of golf“ – wie schwer der Platz gerade von den schwarzen Abschlägen erkennt, zeigt ein Blick auf die Spielvorgabe: selbst Scratch-Golfer bekommen eine Spielvorgabe von 9, bei einem HCPI von 20 beträgt die Spielvorgabe von schwarz stolze 36. Und selbst von den mittleren gelben Abschlägen erhält man bei HCPI 20 eine Spielvorgabe von 26 – dieser Platz fordert von jedem Spieler, dass er sein bestes Golf spielt!

 

The Castle Course

Der The Castle Course unterscheidet sich sowohl von der Länge als auch vom Design her deutlich von seinem bekannten „Bruder“. Er bietet pro Bahn vier Teeboxen und spielt sich als Par 72 zwischen 4.218 und 6.129 Meter – damit ist dieser Platz selbst von den hinteren Abschlägen nochmals gut 500 Meter kürzer als der The Stadium Course von weiss! An einigen Bahnen kommen zudem ausgedehnte Waste Areas ins Spiel – sie sind gut daran erkennbar, dass der Sand hier eher beige-erdfarben ist, die Bunker erstrahlen erneut mit fast weissem Sand. Dass der Platz jedoch ebenfalls anspruchsvoll ist, zeigt ein Blick auf die Spielvorgabe: HCPI 20 erhält von den hinteren Abschlägen eine Spielvorgabe von 28. Dennoch ist der Platz insgesamt deutlich entspannter zu bewältigen und wird aufgrund der kürzeren Gesamtlänge vielfach zu Fuss absolviert.

 

Bereits die Auftaktbahn, ein bis zu 563 Meter langes Par 5, ist anspruchsvoll, da sie leicht bergauf verläuft und kurz vor dem Grün nach rechts abbiegt. Auch das folgende Par 3, dessen Grün leicht bergauf liegt und nach vorne und links hängt, erfordert einen präzisen Teeshot. Die folgenden Bahn zeigen, dass auch ohne allzu viel Wasser der Platz durchaus seine Zähne zeigen kann – vor allem aufgrund der insgesamt schmaleren Fairways samt schwedischem Baumbestand zu beiden Seiten, aber auch aufgrund der nicht leicht zu spielenden Bunker. Ungewöhnlich auch die Bahnaufteilung: sowohl auf den Front als auch den Back Nine warten jeweils 3 Par 3, 3 Par 4 und 3 Par 5 auf die Golfer. Die Kombination mit einer Waste Area wird besonders an der schwersten Bahn der Runde deutlich, dem bis zu 414 Meter langen Par 4 an Bahn 6. Richtung Fahne geht es zusätzlich bergauf, und wenn die Annäherung zu kurz bleibt, kann der Ball von einem der zahlreichen Felsen vor dem Grün auf Nimmer-Wiedersehen verspringen. Auch an Bahn 8, einem bis zu 351 Meter langen Par 4 mit erhöhten Abschlägen, ist die Kombination aus Waste Area links der Spielbahn und Fairway ausgezeichnet gelungen. Mit dem zweiten Par 5, das sich maximal 496 Meter lang spielt, gelangt man zum Halfwayhouse. Vorher sollte man allerdings gut überlegen, ob man das Grün dieser leicht ansteigenden Spielbahn tatsächlich mit dem zweiten Schlag anspielen möchte, denn im letzten Viertel der Bahn quert ein Bachlauf von links nach rechts und trennt das Grün deutlich vom Rest der Spielbahn ab.

 

Frisch gestärkt geht es dann auf die Back Nine, die gleich mit der längsten Bahn der gesamten Runde, einem bis zu 545 Meter langen Par 5, beginnt. Wer bei diesem Dogleg links zu weit nach links anhält, landet schnell in der Waste Area. Dann folgen zwei eher leichte Par 3s, beide bieten gute Gelegenheiten zum Scoren. Das folgende Par 5 ist mit bis zu 471 Metern zwar nicht besonders lang, aber die Bahn verläuft bergauf und das Fairway ist vergleichsweise schmal. Die besondere Herausforderung liegt im Schlag zur Fahne, denn das Grün ist nach links versetzt und rund 150 Meter vor dem Grün setzt eine Mischung aus Waste Area und Felsen ein, die man besser vermeiden sollte. Die Kombination aus Waste Area und Felsen begleitet die Golfer auch am linken Rand des maximal 297 Meter kurzen Par 4s an Bahn 14, das zudem leicht bergab verläuft. Am einfachsten legt man den Ball hier über die Waste Area entlang in den breiten Bereich rechts des nach links versetzten Grüns und spielt dann die Fahne mit einem Chip oder kleinen Pitch an – denn vorne lauern zwei Grünbunker auf unpräzise gespielte Bälle. Die Schwierigkeit des folgenden, letzten Par 5s liegt mit bis zu 471 Metern weniger in der Länge, sondern im quer verlaufenden, erhöhten Grün, das vorne zudem durch drei Bunker verteidigt wird. Das leichte Dogleg rechts, ein kurzes Par 4, an Bahn 16 ist nochmals eine gute Gelegenheit zum Scoren. Dann folgen die aus unserer Sicht beiden schönsten Bahnen, beide unterhalb des Schlosses angesiedelt. Die beiden Schlussbahnen wurden um einen großen See herum gestaltet. Bahn 17 ist ein bis zu 166 Meter langes Par 3, über die gesamte rechte Seite ist Wasser, welches das Grün mit Ausnahme der linken Seite umschliesst. Das Grün ist zudem leicht nach rechts gesetzt, so dass man fast immer über den See spielen muss, um das Grün vom Tee zu erreichen. Hält man zu weit nach links an und landet in einem der beiden mächtigen Grünbunker dort, wartet ein spannender Bunkerschlag Richtung Wasser auf die Spieler. Hinter dem 17. Grün geht es dann weiter zum hinteren Seeufer. Je nach gewählter Teebox geht es von der Mitte des Sees oder vom linken Ufer los, das bis zu 389 Meter lange Par 4 ist als Dogleg rechts ausgeformt. Erneut lauert das Wasser rechts der Spielbahn, am besten hält man vom Abschlag in Richtung der beiden gut sichtbaren Fairwaybunker am linken Bahnrand an. Ob man Richtung Grün erneut über Wasser spielen muss, hängt von der eigenen Ballposition und der Fahnenposition ab – das Grün hängt leicht nach rechts, man sollte daher eher links oder Mitte Grün anhalten. 

 

Sowohl der The Castle Course als auch der The Stadium Course präsentieren sich in ausgezeichnetem Zustand, vor allem die Grüns sind extrem spurtreu und schnell. Die abwechslungsreichen Landschaften und Designs sorgen dafür, dass beide Plätze ihren ganz eigenen Charakter entfalten. Der The Stadium Course spricht eher die sportlich-ambitionierten Spieler an, der The Castle Course spielt sich deutlich entspannter und ist auch für Golfer mit etwas höherem Handicap durchaus von den hinteren Teeboxen aus spielbar. Wer möchte, kann sich nach der Runde noch im Restaurant verwöhnen lassen, das auch vegetarische Gerichte anbietet.

 

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