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Tara Iti Golf Club - exklusives Golferlebnis in Neuseeland

Obwohl erst 2015 eröffnet, hat sich Tara Iti binnen kürzester Zeit einen Top-Platz unter den Golfanlagen dieser Welt erobert. Das von US-Milliardär Ric Kayne initiierte Projekt liegt rund zwei Autostunden südöstlich von Auckland und beheimatet einen der exklusivsten Privatclubs der Welt. Um den von Tom Doak designten Platz zu spielen, gibt es drei Möglichkeiten:
•    Man ist Mitglied im Tara Iti Golf Club
•    Man wird von einem Mitglied eingeladen
•    Man bewirbt sich darum, den Platz spielen zu dürfen.
Letzteres erfordert unter anderem ein Empfehlungsschreiben des Heimatclubs, zudem ist es erforderlich, in den Member Cottages auf dem Clubgelände zu übernachten. Die Member Cottages sind jedoch exquisit eingerichtete Bungalows mit Schlafzimmer, großem Wohnzimmer, großem Bad und einem überdachten Aussenbereich samt Kamin – und einer perfekt gefüllten Minibar! Auch das Frühstück kann hier eingenommen werden – dazu wird frisch gebackenes Brot in das Cottage gebracht. Wer mag, kann auch im Clubrestaurant frühstücken, dort gibt es auch Mittag- und Abendessen sowie eine Bar samt ausgezeichnetem Zigarrensortiment. Und ganz wichtig: dieses außergewöhnliche Golferlebnis ist lebenslang auf genau einen Besuch begrenzt – in dieser Zeit darf man so lange bleiben, wie man möchte und den Platz so oft spielen wie gewünscht. Aber nach diesem Besuch sind weitere Runden nur noch als Mitglied oder Gast eines Mitglieds möglich.

 

Der direkt an den rund 11 Kilometer langen, unberührten Strand von Te Arai angrenzende Platz bietet eines der schönsten Designs weltweit, zudem sind die mit Fescua bedeckten Oberflächen hart und fest, so dass der Platz an typische Linkscourses in Europa erinnert. Kaum eine Spielbahn bietet nur ebene Fairways, auch die Grüns sind oft onduliert. Und immer wieder werden die Grasflächen durch üppige Sandbereiche unterbrochen – ein Eindruck, den man vor allem aus der Luft gut erkennt:

 

Die Bahnen bieten jeweils vier Abschläge. Zum Auftakt wartet ein Par 4 Dogleg links. Vom Tee wird eines der wesentlichen Designelemente Doak’s deutlich: häufig gibt es eine sichere Course Management-Variante und eine Risk and Reward-Linie. So auch an der ersten Bahn: man kann den Ball vom Tee entweder leicht nach rechts in die Drivelandezone spielen oder versucht, an den Bäumen auf der linken Seite vorbei einen geraden Drive zu platzieren. Das leicht erhöhte Grün ist zu allen Seiten durch Sand gut schützt, zudem ist es deutlich onduliert. Bahn 2 bietet das erste Par 3 der Runde, das mit 96 – 173 Yards eher kurz ausfällt. Wie schwer oder leicht sich diese Bahn spielt, hängt einerseits vom Wind ab, zum anderen von der Fahnenposition. Das Grün bietet zahlreiche Optionen zur Platzierung der Fahne, zudem ist das Grün stark ausgefranst – steckt die Fahne links kurz, ist Par ein gerne genommenes Ergebnis. Das Fairway der dritten Bahn, einem leicht S-förmig verlaufenden Par 4 mit bis zu 446 Yards ist zu allen Seiten von Sand umgeben, die Spielflächen verlaufen zudem leicht erhöht – wer bereits Kiawah Ocean gespielt hat, kennt diese Bahngestaltung. Das Grün ist leicht nach links versetzt und sehr wellig, zudem wird es durch eine kleine Düne geschützt. Das Par 4 an der folgenden Bahn bietet klassisches Risk and Reward. Obwohl nur zwischen 200 und 340 Yards kurz und bergauf verlaufend bietet sie eine gute Chance, das Grün vom Tee anzuspielen. Die rechte Seite wird jedoch durch eine mächtige Düne geschützt, zudem wird das Fairway Richtung Grün immer schmaler. Das Grün ist zudem stark nach rechts hängend, so dass je nach Fahnenposition ein Zweiputt nicht selbstverständlich ist. Weiter geht es mit dem ersten Par 5, das bis zu 619 Yards lang gespielt wird. Nach rund zwei Dritteln der Gesamtbahn verjüngt sich das Fairway spürbar, das sollte man bei einem Layup beachten. Auf dem Weg zum leicht nach rechts versetzten Grün sollte man vor allem die mächtige Waste Area auf der rechten Seite überspielen – und je nach Fahnenpostion kann auch der kleine Bunker links vor dem Grün eine angepasste Spielstrategie erfordern. Bahn 6, ein langes Par 4, ist eine der schönsten Bahnen. Man spielt gefühlt auf die kleinen Inseln im Meer zu – und vom Tee gilt es zunächst, den dichten Roughbereich zwischen Abschlag und Fairway zu überwinden. Das gesamte Fairway ist sehr wellig, man steht daher oft über oder unter dem Ball. Zum Grün hin verjüngt sich die Spielbahn, vor allem die tiefer liegende Waste Area links sollte vermieden werden. Bahn 7 ist hingegen ein nur maximal 292 Yards kurzes Par 4. Da aber oft Gegenwind herrscht, ist nicht garantiert, dass man das Grün vom Tee erreichen kann. Eine ausgeprägte Waste Area links mit zahlreichen Büschen erfordert zudem Beachtung. Sicherer ist es meist, den Ball mit einem mittleren Eisen ins Spiel zu bringen und dann mit dem zweiten Schlag das längliche Grün, an dessen Hinterseite ein weithin sichtbarer Solitärbaum steht, anzuspielen. Gerät der Schlag ins Grün jedoch zu lang oder zu kurz, wird der Ball wahrscheinlich dem starken Slope zum Opfer fallen und wieder herunterrollen. Das folgende, lange Par 4 verlangt einen der schwierigsten Teeshots: will man die zahlreichen Bunker links aus dem Spiel nehmen, sind vom hinteren Tee mindestens 240 Yards Carry gefragt – bei Gegenwind ein echter Tester, mit Windunterstützung hingegen durchaus machbar. Spielt man hingegen die großzügige Drivelandezone rechts der Bunker an, ist es kaum möglich, das Grün mit dem zweiten Schlag zu erreichen. Hier ist daher vom Tee weg eine klare Spielstrategie gefragt. Nun geht es quasi wieder zurück, denn mit dem bis zu 472 Yards langen Par 4 geht es wieder zum Clubhaus. Die Bahn verläuft leicht bergauf, zudem herrscht oft Gegenwind – bei starkem Wind spielt sich diese Bahn, vor allem von den beiden hinteren Tees, daher oft eher wie ein Par 5! Das Grün wird zudem rechts durch weitere Bunker und eine Düne sowie hohe Bunker- und Waste Area-Kanten geschützt. 

 

Nach einem Zwischenstop am Clubhaus geht es auf die Back Nine. Die zweite Rundehälfte beginnt mit einem zwischen 123 und 230 Yards langen Par 3. Die simple Spielstrategie lautet hier: das Grün erreichen und den mächtigen Bunker links vermeiden – wenn das gelingt, ist ein Par gut möglich. Mit dem folgenden. Bis zu 534 Yards langen Par 5 gelangt man zum nördlichsten Teil der Anlage. Die Bahn verläuft vom Tee zum Grün nach rechts, das Fairway ist erneut gegenüber den Waste Areas spürbar erhöht. Gleich, ob man das Grün mit dem zweiten oder dritten Schlag anspielt: der mächtige und tiefe Grünbunker auf der vorderen Seite kommt häufig ins Spiel. Nun geht es bergauf: mit 344 bis 480 Yards ist das Par 4 bei Gegenwind eher ein Par 5, aber manchmal hilft der Wind auch. Vom Tee ist ein blinder Abschlag erforderlich, ein deutlich sichtbarer Posten gibt die Richtung vor. Danach wendet sich die Spielbahn leicht nach links, auch das Grün hängt spürbar nach links – daher kann man seinen Annäherungsschlag ruhig deutlich nach rechts anhalten, das wie eine kleine Arena angelegte Grün sorgt dafür, dass der Ball den Weg Richtung Fahne findet. Das folgende Par 4 ist mit maximal 317 Yards deutlich kürzer, der Abschlag erfolgt links oberhalb des vorhergehenden Grüns. Vom Tee sollte man vor allem die beiden Grünbunker in der Drivelandezone meiden – je nach Carrylänge hat man daher die Wahl zwischen Driver, kleinem Holz oder mittlerem Eisen. Hat man das Grün erreicht, sollte man mit maximal zwei weiteren Putts zum Ziel kommen. Mit dem Abschlag von Bahn 14, einem weiteren Par 4, hat man den höchsten Punkt der Anlage erreicht – entsprechend windig ist es daher oft. Vom Tee geht es zunächst über eine mächtige Waste Area, das Fairway hängt spürbar nach rechts, weshalb man den Teeshot eher links anhalten sollte. Beim Annäherungsschlag hat man das Gefühl, man spiele auf das offene Meer hinaus – die genaue Kenntnis der Entfernung ist daher wichtig. Bevor man zum 15. Abschlag geht, sollte man einen Blick auf die mächtigen Dünen an der Grenze der Anlage werfen. Hier zeigt sich der Te Arai-Strand in seiner ganzen Schönheit. Bahn 15 ist ein bis zu 200 Yards langes Par 3 – eine echte Schönheit! Vor allem von den hinteren Tees ist die richtige Carrylänge wichtig, denn zwischen Tee und Grün liegt überwiegend Waste Area. Alternativ kann man den Ball natürlich auch rechts in Spiel bringen und das Grün erst mit dem zweiten Schlag anspielen. Dabei sollte man das Grün nicht verfehlen, denn zu allen Seiten lauern Bunker oder eine deutlich tiefer liegende Waste Area. Zudem verläuft der vordere Teil des Grüns stark abschüssig, man sollte daher die aktuelle Fahnenposition strikt beachten. Wer am folgenden Par 4 das Par spielen möchte, sollte vom Tee die kleine Düne links des Fairways überspielen. Für den Schlag ins Grün reicht dann meist ein mittleres Eisen. Bahn 17, ein kurzes Par 3, gilt vielen als die schönste Bahn des Platzes. Doch so schön die Ausblicke auf das Meer und die dahinter liegenden Inseln auch sind: vor allem bei Gegenwind ist diese Bahn alles andere als leicht! Vor allem der mächtige Bunker rechts des Grüns steht einem Par im Weg, zudem ist das Grün nicht gerade groß. Dennoch: eine fantastische Spielbahn, bei der ein Par gerade bei Gegenwind immer sehr gerne genommen wird. Ein weiteres Par 5 mit bis zu 547 Yards schließt die Runde Richtung Clubhaus ab. Über eine Waste Area geht es - am besten mit einem Draw – Richtung Fairway. Das Grün ist durchaus mit zwei Schlägen erreichbar, zumal der Wind hier oft hilft. Allerdings kommt rechts eine Düne ins Spiel, die überspielt werden muss. Das Grün wird wie in eine kleine Arena eingebettet und wenig onduliert, ein Zweiputt sollte hier gelingen.

 

Tara Iti ist nicht nur einer der exklusivsten, sondern auch der schönsten Golfanlagen weltweit. Anders ausgedrückt: es ist kein Produkt, sondern eine Philosophie. Die Mitglieder sind Gästen gegenüber sehr aufgeschlossen, der Service ist in allen Bereichen außergewöhnlich. „Glückliche Mitarbeiter für glückliche Golfer“ lautet ein Grundsatz des Clubs – und die Wertschätzung der Mitglieder (und natürlich auch Gäste!) gegenüber den Mitarbeitern ist eine zentrale Säule des Miteinanders, wer sich nicht daran hält, darf die Anlage gerne verlassen. Wer die Gelegenheit bekommt, diese fantastische Anlage zu spielen, sollte zugreifen: es ist in der Tat ein einmaliges Erlebnis!

 

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