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Golfclub Residenz Rothenbach -  
Deutschlands erster Golfplatz mit Flutlicht!

Der Golfclub Residenz Rothenbach im niederrheinischen Wassenberg ist die erste Golfanlage Deutschlands, die komplett mit Flutlicht ausgeleuchtet wurde. Zum 01. Januar 2021 übernimmt die Rothenbacher Golfbetreiber GmbH des erfolgreichen Unternehmers Eduard Müllenbruch den Betrieb, die Ende Oktober 2020 eingeweihte Flutlichtanlage in eine der ersten sichtbaren Veränderungen unter dem neuen Management. Für die Ausleuchtung der neun Spielbahnen kommen spezielle insektenfreundliche LED-Scheinwerfer zum Einsatz. Da die Spielbahnen recht eng ausfallen, ist die Ausleuchtung durch Flutlicht besonders gut möglich. Clubmitglieder können das neue Angebot ohne Aufpreis nutzen, für Gastspieler wird ein Flutlicht-Aufschlag zum Greenfee erhoben. Das Spiel mit künstlichem Licht ist bis 22 Uhr möglich. Damit das Licht nur scheint, wenn auch Golfer unterwegs sind, wird das Licht über einen Buzzer pro Bahn von den Spielern aktiviert – danach brennt es für 15 Minuten. Auch die Lampen entlang der Wege sind mit Bewegungsmeldern ausgestattet, zudem wird für 2021 der vollständige Betrieb über Solarstrom angepeilt. Der Platz kann wahlweise über 9 oder 18 Bahnen gespielt werden. Pro Abschlag gibt es zwei Teeboxen, die Gesamtlänge beträgt 2.172 Meter von rot und 2.479 von gelb bei Par 35 über 9 Bahnen.

 

Gleich zum Auftakt wartet ein kleiner Tester. Das nur bis zu 137 Meter kurze Par 3 erfordert einen geraden Teeshot über eine kleinen Teich, mitten durch eine Baumschneise. Insgesamt drei Bunker rund ums Grün machen den Auftakt auch nicht unbedingt einfacher. Ziel vom Tee sollte es daher sein, den Ball schlicht Mitte Grün zu spielen. Bahn 2 ist ein bis zu 269 Meter kurzes Par 4. Vom Abschlag geht es über einen kleinen Teich Richtung Fahne, den Abschlag sollte man eher rechts anhalten, denn links markiert ein Zaun die Ausgrenze – spätestens hier lernt man, dass dieser Platz wirklich schmal gehalten ist, der Driver kann meist getrost im Bag bleiben. Ein Bunker im Viertelkreis-Design schützt die rechte Grünseite, zudem ist das Grün recht wellig und hängt nach rechts. Dennoch: bei zwei präzisen Eisenschlägen hat man die erste Chance aufs Par. Das bis zu 355 Meter lange Par 4 an der Folgebahn ist ein deutliches Dogleg rechts. Der Knick liegt, vom hinteren Abschlag gemessen, bei rund 240 Metern. Bis dahin beginnt die Bahn erneut sehr eng, dann wird die Spielbahn etwas breiter. Wer einen halbwegs geraden Drive spielen kann, darf hier auf zum Driver greifen. Auf dem Weg Richtung Fahne erklimmt das Fairway geht es über eine hohe Welle, so dass man das Grün oft beim zweiten Schlag nicht einsehen kann. Das leicht nach links hängende Grün fällt auf der rechten Seite deutlich Richtung eines Bunkers ab, auch auf der linken Grünseite lauert Sand. Das bis zu 263 Meter kurze Par 4 an der nächsten Bahn erfordert einen präzisen Teeshot. Bei rund 195 Metern steht Mitte Fairway ein mächtiger Baum, links davon lauert eine Teich. Daher sollte man seinen Abschlag möglichst weit nach rechts spielen, sonst muss die Annäherung entweder über den Baum oder flach unter seinen Ästen hindurch gespielt werden. Dafür wurde an dieser Bahn auf Bunker verzichtet, das Grün liegt jedoch leicht erhöht. Das bis zu 300 Meter lange Par 4 an Bahn 5 ist ein leichtes Dogleg rechts, zudem geht es vom Tee bergauf. Wer vom Tee mehr als 160 Meter schlagen möchte, sollte daher den Fade beherrschen. Es reicht jedoch aus, den Ball mit einem mittleren Eisen ins Spiel zu bringen. Das Grün hängt nach links, man sollte es daher eher über die rechte Seite anspielen. Weiter geht es mit dem zweiten Par 3, das sich bis zu 186 Meter spielt. Vom Abschlag geht es leicht bergauf in Richtung des erhöhten Grüns. Insgesamt vier Bunker säumen den Weg zur Fahne, zwei davon kommen nur ins Spiel, wenn man rechts zu kurz bleibt. Bahn 7 misst bis zu 316 Metern und ist erneut ein leichtes Dogleg rechts. Der Annäherungsschlag ist über rechts etwas einfacher, denn nach dem Knick kommen einige Bäume ins Spiel, zwei davon blockieren vor allem die linke Seite Richtung Grün, können jedoch auch überspielt werden. Bahn 8 misst maximal 214 Meter und könnte damit auch ein langes Par 3 sein. Die Tücke liegt jedoch im Layout: nach geradem Bahnverlauf ist das Grün deutlich nach links versetzt und wird durch einen Bach mit anschließendem Teich vom Fairway getrennt. Daher sollte man seinen Teeshot auf der rechten Seite platzieren, sonst blockieren dichte und hohe Bäume den Weg zur Fahne. Das Grün hängt zudem nach rechts Richtung Teich, man sollte daher eher den Weg über links wählen – und den Bunker rechts vor dem Grün meiden. Zum Abschluss gibt es das einzige Par 5 mit bis zu 439 Meter, ein nahezu 90 Grad Dogleg rechts. Allerdings liegt der Scheitelpunkt bei rund 180 Meter, die Bäume rechts sind zu hoch, um darüber vom Tee abzukürzen. Man braucht daher entweder einen sauberen Fade mit Holz 3 oder Driver – oder legt den Ball vom Tee mit einem langen Eisen oder kleinen Holz zunächst in den Knick. Von dort geht es mit einem recht welligen Fairway – das mal nach rechts, mal nach links hängt – weiter, oft sieht man die Fahne beim zweiten Schlag noch gar nicht. Daher sollte man den Lay-up wählen und mit einem präzisen dritten Schlag das quer verlaufende Grün anspielen – und den Bunker rechts meiden.

 

Das Spiel unter Flutlicht ist eine ausgezeichnete Ergänzung der deutschen Golfszene und ein echtes USP der Anlage. Auch Brillenträger können unter Flutlicht absolut blendfrei spielen. Damit wird das Golfspiel auch im Herbst, Winter und zu Beginn des Frühjahrs für Golfer möglich, die vor allem unter der Woche erst Abends Zeit für eine Runde haben. Man darf gespannt sein, welche Neuerungen das neue Management noch für den Club im Köcher hat.

 

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