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Open.9 Golf - Familienfreundliche Golfanlage der Extraklasse

In Moosinning-Eichenried, quasi auf der gegenüberliegenden Straßenseite des nicht zuletzt von den BMW International Open bekannten Golfclubs Eichenried, begrüßt seit 2011 Open.9 mit seinem Executive Course seine Gäste. Neben dem 9-Loch-Platz bietet die Anlage umfangreiche Übungsanlagen, eine ausgezeichnete Gastronomie – und legt auch viel Wert auf die Jugendarbeit. Hunde sind auf der gesamten Anlage natürlich ebenfalls herzlich willkommen. Mit drei Abschlägen (gelb, rot und grün) spielt sich der Par 32-Platz zwischen 1.389 Metern (von grün, dann als Par 30) und 2.116 Metern. Dennoch bietet die Runde viel Abwechslung, auch die Profi teen hier immer wieder gerne auf, wie nicht zuletzt ein Blick auf die Wall of Fame in der Clubgastronomie zeigt.

 

Das bis zu 366 Meter lange Par 4 an Bahn 1 ist eine sehr schöne Auftaktbahn. Vom Tee ist vor allem ein gerader Schlag hilfreich, denn beide Fairwayseiten werden durch Bunker begrenzt, und das Rough ist alles andere als leicht spielbar. Das Grün spielt man am besten über links oder die Mitte an, so kommt auch der Grünbunker rechts nichts in Spiel. Bei den Grüns sollte man sich auf Schnelligkeit einstellen, viele traditionelle 18-Loch-Plätze weisen langsamere Grüns auf. An Bahn 2 erwartet die Golfer das erste Par 3 mit bis zu 117 Metern Länge. Hier kommt es auf die Fahnenposition an, denn das Grün hängt von links hinten deutlich nach rechts vorne, die linke vordere Grünbereich fällt gar spürbar Richtung Bunker ab. Man sollte daher die Ebene anspielen, auf der die Fahne steckt, sonst droht schnell ein schwieriger Bergauf- oder Bergabputt. Das folgende Par 4 mit maximal 306 Metern ist ein leichtes Dogleg links. Wer den Driver zückt und zu weit nach rechts anhält, landet schnell im mächtigen Fairwaybunker auf dieser Seite. Aber auch sonst macht die zahlreichen Wellen des Fairways es schwer, den Ball vom Tee exakt zu positionieren. Beim Schlag ins Grün geht es zudem deutlich bergauf, bleibt man zu kurz, rollt der Ball meist wieder viele Meter zurück. Das 90 Grad-Dogleg der bis zu 328 Meter langen vierten Bahn ermöglicht, je nach Spielstärke und Schlaglänge, unterschiedliche Strategien. Die meisten Golfer bringen den Ball zunächst geradeaus ins Spiel Richtung Knick, dann geht es – vorbei an einigen Bunkern – Richtung Grün. Longhitter können über Links in direkter Linie zum gut sichtbaren Baum auf der linken Seite vor dem Grün abkürzen – gelingt das nicht, landet der Ball schnell im Aus der Drivingrange oder im tiefen Rough. Das ondulierte Grün erfordert zudem ein genaues Lesen der Puttlinie. Direkt neben dem vierten Grün liegt der fünfte Abschlag für das bis zu 146 Meter lange Par 3. Das Grün fällt zu allen Seiten ab, „Mitte Grün“ ist daher eine probate Strategie, um das Par zu sichern. Nur selten sieht man an der bis zu 266 Meter langen sechsten Bahn Golfer das Grün attackieren – denn das leicht nach links versetzte Grün ist nicht einfach zu erreichen, da sich die Spielbahn Richtung Grün schlängelt und immer wieder von Hügeln durchzogen ist. Einfacher ist es, den Ball mit einem Eisen ins Spiel zu bringen (am besten über die rechte Seite) und dann mit dem zweiten Schlag über die Bunker hinweg die Fahne anzuspielen. Bahn 7 ist ein bis zu 148 Meter langes Par 3 – und unsere persönliche Lieblingsbahn! Vom Tee geht es über dichtes Rough hinweg bergab zur Fahne, links hat ein großer Teich wohl schon tausende Bälle verschlungen. Da das Gelände nach links hängt, sollte man den Teeshot leicht rechts anhalten – und die aktuelle Fahnenposition beachten, da zwischen Vorder- und Hinterkante des Grüns durchaus eine Schlägerlänge liegt. Das kürzeste Par 3 mit maximal 86 Metern an Bahn 8 ist keineswegs ein Gimmie. Vom Abschlag aus ist das Grün leicht nach links versetzt, rechts fällt die Bahn neben dem Grün deutlich ab, hinten lauert Rough – und die Vorderkante fällt steil ab in Richtung eines sehr naturbelassenen Roughs, von dem aus man froh sein kann, wenn man den Ball mit einem Schlag aufs Grün befördern kann. Landet der Teeshot hingegen auf dem Grün, ist das Birdie oder Par meist nicht mehr weit. Zum Abschluss darf man am Tee nochmals Gas geben. Safe the best for last – die schwierigste Bahn der Runde wartet am Schluss. Das Par 4 mit bis zu 353 Metern ermöglicht einen beherzten Abschlag, man sollte diesen leicht rechts anhalten. In Richtung Grün fällt die Bahn dann ab, hängt nach links – und links lauert auch ein großer Teich. Je nach Balllage vom Abschlag und aktueller Fahnenposition muss der Schlag ins Grün daher oft über Wasser ausgeführt werden – direkt in Richtung des neunten Grüns, das vor der Terrasse des Clubhauses liegt. Das Grün fällt von der Mitte nach beiden Seiten ab und hängt im ersten Teil zudem Richtung Wasser. Wer mit zwei Putts vom Grün gehen möchte, sollte seine Annäherung daher möglichst dicht an die Fahne spielen. 

 

Nach der Runde sollte man unbedingt noch das Restaurant.9 besuchen. Zum einen hat man von der Terrasse fast die gesamte Anlage mit allen Spielbahnen im Blick, zum anderen ist die Küche sehr schmackhaft, vor allem die wechselnden Gerichte auf der Tafel lohnen einen Besuch. Auf dieser Anlage kann man in einer Kombination aus Übung und Runde samt Unterbrechung in der Gastronomie einen wunderbaren, sehr entspannten Tag erleben. Kein Wunder, dass sie die Anlage und ihr Konzept seit ihre Eröffnung stetig wachsender Beliebtheit erfreut!

 

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