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Akropolis Athen

Von Costa Navarino gelangt man mit dem Auto in gut drei Stunden nach Athen. Neben der Innenstadt ist natürlich die berühmte Akropolis einen Besuch wert.

 

Die natürlich befestigte Stätte der Akropolis wurde erstmals in mykenischer Zeit befestigt. Die heute noch sichtbaren Mauern wurden nach den Perserkriegen in der ersten Hälfte des fünften Jahrhunderts v. Chr. unter Themistokles (Nordmauer) und Kimon (Südmauer) errichtet. Änderungen wurden unter Perikles und erneut in späterer Zeit vorgenommen, als die Akropolis zur Hochburg der Stadt wurde. 

 

Man nähert sich dem heiligen Felsen von Westen her durch das Beule-Tor oder durch eine kleine Tür unter dem Tempel der Athene Nike. Der Besucher nähert sich dann der Propylaia, dem monumentalen Eingang zum Heiligtum, der in klassischer Zeit vom Architekten Mnesikles erbaut wurde. Der Athene-Nike-Tempel, der um 420 v. Chr. von Kallikrates erbaut wurde, dominiert die Bastion südlich der Propyläen. In der Nähe des Tempels befand sich der Schrein der Aphrodite Pandemos, von dem nur ein Teil des Epistyls erhalten ist. Gegenüber dem Nordflügel der Propyläen steht ein hoher rechteckiger Sockel, der als Sockel des Agrippas bekannt ist, weil er einst eine Opfergabe der Stadt Athen an Marcus Agrippas, den Schwiegersohn des Augustus, unterstützte. 

 

Durch die Propylaia betritt man das Heiligtum mit seinen Meisterwerken der antiken griechischen Architektur. Der Parthenon ist der Athena Parthenos gewidmet und wurde unter Perikles anstelle von zwei früheren Tempeln errichtet, die derselben Göttin geweiht waren. Zwischen dem Parthenon und der Propylaia, entlang der Südwand, die in den Fels gehauen ist, befinden sich die Spuren zweier Gebäude aus dem fünften Jahrhundert v. Chr., das Brauronion und die Chalkotheke. Östlich des Parthenon befindet sich ein kleiner runder Tempel aus dem Jahr 27 v. Chr., der Augustus und Rom gewidmet ist. Auf dem höchsten Punkt, auf der Ostseite des Hügels, sind auf dem Fels die Spuren des Heiligtums des Zeus Polieus eingemeißelt. Auf der Nordseite des Hügels befindet sich das Erechtheion, der ionische Tempel der Athene und des Poseidon-Erechtheus mit seinem berühmten Vorbau der Karyatiden. Entlang der Südwand des Erechtheions befinden sich die Fundamente des "Alten Tempels", des dorischen Athena-Polias-Tempels aus dem sechsten Jahrhundert, der 480 v. Chr. von den Persern zerstört, repariert und schließlich 406 v. Chr. niedergebrannt wurde. Nordwestlich des Erechtheions, entlang der Nordwand der Akropolis, befindet sich das Arrhephorion, ein kleines quadratisches Gebäude, in dem die Arrhephoroi lebten. r das panathenaische Fest und nahmen an Initiationsritualen teil. 

 

Der heilige Felsen war der Göttin Athene geweiht, aber seine Hänge wurden von verschiedenen anderen Kulten übernommen. Eine Reihe von Höhlen am steilen Nordhang wurden als Heiligtümer genutzt und über den einen Kilometer langen Peripatos oder Pfad erreicht, der den Felszacken bis zum Südhang mit seinen vielen Schreinen und anderen wichtigen Monumenten umgab.

 

Mit den schönsten Blicke auf den Felsen hat man vom gegenüber liegenden Felsen sowie – vor allem am Abend, wenn sie beleuchtet wird – vom Café Restaurant Dionysos, das sich gegenüber dem Haupteingang befindet.

 

Erstellt auf Basis des Textes von Ioanna Venieri, Archäologin (https://bit.ly/3m38yVS)

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