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Wiesbadener Golfclub - der älteste Golfclub Deutschlands!

Der Wiesbadener Golfclub ist der älteste Golfclub Deutschlands. Der Parkland Course wurde 2002 umgebaut, der Club selbst bereits 1893 gegründet. Neben einem hervorragenden Pflegezustand beeindruckt der Platz durch seinen alten Baumbestand – er wirkt ein wenig wie der große Bruder des ältesten deutschen Golfplatzes in Bad Homburg. Normalerweise kann man den Platz sehr gut zu Fuss absolvieren – bei hohen Temperaturen merkt man allerdings schnell, dass man auf den neun Bahnen insgesamt drei Mal zunächst in ein kleines Tal und anschließend wieder bergauf Richtung Clubhaus geht. Wer sich vor der Runde auf der Range einschlagen möchte, geht sogar vier Mal, denn die Range liegt am hinteren Ende des Platzes. Der Par 68-Platz bietet jeweils zwei Abschläge pro Bahn und spielt sich – auf neun Bahnen gerechnet – zwischen 2.335 und 2.586 Meter. 

 

Das bis zu 361 Meter lange Auftakt-Par 4 verläuft bergab und in leichtem Rechtsbogen. Ideal ist der Teeshot über den gut sichtbaren hohen Baum, auch ein Fade hilft, den Ball sicher in Spiel zu bringen. Im Bereich der Drivelandezone verläuft jedoch ein Bach quer zur Bahn. Landet der Drive zu weit rechts, stehen hohe Bäume auf dem Weg zur Fahne im Weg. Besser ist es daher, den Teeshot etwas links zu platzieren. Man sollte jedoch unbedingt auch die beiden Bunker vor dem Grün beachten – eine anspruchsvolle Rundeneröffnung! Vorbei am sechsten Abschlag geht es zu Bahn 2 – und damit wieder bergauf. Das Dogleg rechts wird auf der rechten Seite durch das von Bahn 1 bekannte Wasser begrenzt. Man sollte seinen Teeshot einfach Mitte Bahn halten. Das Grün ist nochmals erhöht und wird durch vier Bunker verteidigt – man sollte die Fahne nicht unbedingt über die rechte Seite anspielen, da das Grün dort deutlich Richtung Wald abfällt. Das bis zu 147 Meter lange Par 3 an der folgenden Bahn erfordert einen präzisen Teeshot von den leicht erhöhten Abschlägen – man sollte auch die beiden Bunker auf dem Weg zur Fahne beachten. Das Grün ist teils onduliert, man sollte sich seine Puttlinie daher genau anschauen. Mit Bahn 4, einem bis zu 265 Meter kurzen Par 4, geht es wieder bergab. Daher reicht vom Tee ein Eisen – allerdings sollte man den Fairwaybunker rund 70 Meter vor dem Grün beachten. Am besten hält man den Teeshot leicht rechts an. Das Grün ist leicht wellig, steht die Fahne links, kommen oft auch die hohen Bäume auf dieser Grünseite ins Spiel – steht die Fahne hingegen rechts, sollte man auf den Grünbunker achten. Dann folgt ein echter Tester: ein bis zu 215 Meter langes Par 3! Zwar geht es leicht bergab, aber das Gelände erfordert dennoch einen präzisen Schlag. Die Bahn ist in eine Waldschneise eingebettet, rechts lauert ein Teich auf dünn getroffene Teeshots. Das Fairway hängt von links (Hang) nach rechts, ein Fairwaybunker und ein Grünbunker säumen die rechte Seite Richtung Fahne. Selbst wenn man vom Tee vorlegt ist das Bogey noch längst nicht sicher, da das Grün nach vorne abfällt und vergleichsweise klein ist. Mit dem bis zu 263 Meter langen Par 4 geht es wieder bergauf Richtung Clubhaus. Der Teeshot an Bahn 6 wird zwischen hohen Bäumen ausgeführt. Für Longhitter reicht ein mittleres bis langes Eisen, dadurch nimmt man auch den Fairwaybunker rechts aus dem Spiel. Beim Schlag Richtung Fahne darf es aufgrund des Höhenunterschieds ruhig ein Eisen mehr sein, man spielt am besten Mitte Grün, da man dieses kaum einsieht und die linke Seite durch einen mächtigen Bunker verteidigt wird. Mit zwei Putts kann man hier gut das Par sichern. Hinter dem Clubhaus geht es zum siebten Abschlag, dem mit bis zu 424 Metern längsten Par 4. Allerdings verläuft die Bahn deutlich bergab – allerdings in schwierigem Gelände. Auf dem Weg zur Fahne macht die Bahn einen weiten Rechtsbogen, die rechte Seite wird zudem durch hohe und dichte Bäume von der angrenzenden Straße getrennt. Da das Fairway deutlich nach links hält, kann man seinen Teeshot ruhig mittig ausrichten, so sollte man einen guten Winkel zum Grün erhalten. In der zweiten Bahnhälfte wird die rechte Seite zum Abhang, zudem wird das Grün durch zwei große Bunker beiderseits geschützt. Zusätzlich weist das Grün einige Höhenunterschiede auf – diese Bahn erfordert eine Kombination aus Länge und Präzision! Links des Grüns, vorbei am Eingang zur Driving Range, geht es zum nächsten Par 3. Die bis zu 170 Meter lange Bahn wird Richtung Grün immer enger, links drohen Bäume und Wasser, rechts ist die Bahn deutlich abschüssig. Nicht zuletzt aufgrund des großen Grünbunkers links sollte man seinen Teeshot daher eher über rechts anhalten – geht es zu weit nach rechts, hilft oft das Gelände und lässt ihn dennoch aufs Grün rollen. Vom tiefsten Punkt der Anlage geht es mit der letzten Bahn – dem einzigen und bis zu 414 Meter langen Par 5 – wieder bergauf. Zuerst gilt es, zu den deutlich erhöhten Abschlägen hinaufzuklettern. Von dort spielt man dann zunächst bergab, Longhitter können die beiden Fairwaybunker direkt überspielen, sonst sollte man je nach Schlaglänge entscheiden, welche Bahnseite man anspielt. Nun geht es stetig bergauf Richtung Grün, zwei weitere Fairwaybunker und zwei Grünbunker sowie das quer liegende und nicht sehr tiefe Grün machen den Schlag zur Fahne alles andere als leicht. Links hängt das Grün zudem nach vorne, so dass der Ball gerne auch wieder vom Grün herunterrollt. Mit zwei Putts sollte man seine Runde beenden – und sich entscheiden, ob man eine 18-Bahn-Runde spielen möchte oder sich nach neun Bahnen der Clubgastronomie widmet.

 

Der Wiesbadener Golfclub ist – obwohl der älteste Golfclub Deutschlands – nicht nur sehr gepflegt, sondern auch sehr serviceorientiert und freundlich. Zumindest auf unserer Runde haben wir festgestellt, dass hier Etikette noch gelebt wird und auch Gäste sehr freundlich willkommen geheissen werden. Wer das dreimalige Bergab, Bergauf scheut, kann die Runde auch per Buggy absolvieren. Uns hat die Anlage sehr gut gefallen – auch zu Fuss lassen sich die neun abwechslungsreichen und teils sehr anspruchsvollen Bahnen in gut 90 Minuten absolvieren.

 

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