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Golfclub Domtal Mommenheim

Die Anlage in Rheinhessen umfasst einen 18-Loch-Platz sowie einen Kurzplatz mit sechs Bahnen. Eingebettet in die Weinberge der Umgebung bieten sich immer wieder schöne Ausblicke, zudem sorgt die Topographie für Abwechslung auf den Spielbahnen. Vor allem der 18-Loch-Platz bietet sich für Golfer aller Spielstärken an, die Fairways sind insgesamt breit und fehlerverzeihend, dennoch bieten die Bahnen auch für ambitionierte Golfer viele Denkaufgaben und Herausforderungen. Gerade die Höhenunterschiede sowie der Wind und die Windrichtung können deutlichen Einfluss auf das Spiel nehmen. Ein Vorteil der Lage des Clubs ist, dass er nahezu ganzjährig spielbar ist – dies meist auf Sommergrüns. Pro Bahn stehen vier Teeboxen zur Verfügung. Die Gesamtlänge des Platzes liegt zwischen 5.142 Metern (von orange) bis 6.251 Meter (von gelb) – eine Besonderheit: von gelb und rot ist der Platz als Par 73 zu spielen, von blau und orange hingegen als Par 72.

 

Die Runde beginnt mit einem bis zu 377 Meter langen Par 4, einem leichten Dogleg links. Da es stetig bergab verläuft, spielt sich die Bahn einiges kürzer. Sowohl im Bereich der Drivelandezone als auch vor dem Grün lauern jeweils beiderseits Bunker auf unpräzise geschlagene Bälle. Bahn 2, ebenfalls ein Par 4, verläuft ebenfalls leicht abschüssig. Da die Gesamtlänge maximal 317 Meter misst, reicht hier oft ein kleines Holz oder langes Eisen vom Tee. Man sollte jedoch auf die beiden Fairwaybunker rechts achten. Das Grün fällt nach vorne leicht ab, daher sollte man die genaue Fahnenposition beachten. Weiter geht es mit dem ersten Par 5. Auf maximal 476 Metern Länge wartet ein Dogleg rechts auf die Spieler. Der kleine Teich links vor den Teeboxen sollte an sich nicht in Spiel kommen. Entlang der gesamten linken Seite läuft zudem die Ausgrenze. Am besten hält man daher seinen Teeshot direkt eher rechts an, um ein wenig abzukürzen, oder man spielt einen Fade. Wer den Lay-up wählt, sollte unbedingt die beiderseitigen Bunker in der Landezone beachten. Auch das Grün wird durch zwei Bunker eingerahmt. Auch Bahn 4 ist ein Dogleg rechts – geht jedoch bei einer Gesamtlänge von bis zu 370 Metern zudem bergauf, so dass ein blinder Teeshot erforderlich ist. Longhitter können die Doppel-Fairwaybunker zu beiden Seiten der Drivelandezone überspielen. Das Grün sollte man eher über links anspielen, da rechts vorne und hinten erneut Bunker drohen. Das erste Par 3 hat eine Maximallänge von 183 Metern. Beide Grünseiten werden durch Bunker verteidigt. Bahn 6 ist ein bis zu 327 Meter kurzes Par 4, das sich leicht nach rechts dreht. Besondere Aufmerksamkeit ist beim Schlag ins Grün erforderlich, denn links droht das Aus, die drei restlichen Seiten werden durch Bunker geschützt. Bahn 7, ein bis zu 424 Meter mächtiges Par 4, ist ein 90 Grad-Dogleg links und zugleich die schwierigste Bahn der Anlage. Wer das Grün mit dem zweiten Schlag erreichen möchte, muss über links in Richtung der drei gut sichtbaren Fairwaybunker in der Drivelandezone abkürzen – das Gefälle Richtung Grün ist dabei sehr hilfreich. Der Schlag zur Fahne sollte eher über rechts erfolgen, da links zwei Bunker das Grün begrenzen. Das bis zu 153 Meter lange Par 3 an der folgenden Bahn spielt sich etwas länger, da das Grün oberhalb des Abschlags liegt. Quer vor und hinter dem Grün lauern Bunker, zudem sorgt ein Hügel links vor dem Grün dafür, dass die Fahne je nach Position nur begrenzt einsehbar ist. Die Front Nine enden mit einem bis zu 482 Meter langen Par 5. Da die Bahn stetig bergauf verläuft, spielt sie sich jedoch deutlich länger. Das Fairway hängt im ersten Bahnbereich nach links, daher sollte man den Teeshot eher über rechts spielen. Den Lay-up spielt man idealerweise über rechts, denn die linke Seite vor dem Grün wird durch einen kleinen Teich und Bäume versperrt. Das Grün selbst ist vergleichsweise eben, zwei Putts sollten in jedem Fall ausreichend sein.

 

Vorbei am Parkplatz geht es weiter zu den Back Nine. Hier startet man gleich mit einem bis zu 501 Meter langen Par 5, das sich jedoch aufgrund des abschüssigen Bahnverlaufs etwas kürzer spielt. Da die Bahn zudem ein Dogleg links ist, empfiehlt sich vom Tee entweder der Draw oder man hält direkt über links an – aber Vorsicht: dort lauert auch das Aus, rechts allerdings warten im Bereich der Drivelandezone große Fairwaybunker. Im Bereich des Lay-ups erreicht man die tiefste Stelle der Bahn, Richtung Grün geht es dann wieder ein bisschen bergauf. Die rechte Grünseite wird durch drei Bunker verteidigt, zudem hängt das Grün leicht nach rechts vorne. Das bis zu 370 Meter lange Par 4 an der folgenden Bahn verlä#uft ebenfalls bergab und ist ein 90-Grad-Dogleg links. Wer mindestens 230 Meter carry von den hinteren Abschlägen schafft, kann über die linke Ecke (und eventuell auch die Ausgrenze) abkürzen. Alternativ legt man in den Bereich des Knicks vor und nimmt einen etwas längeren zweiten Schlag in Kauf. Beide Grünseiten werden zudem durch Bunker verteidigt. Das folgende, maximal 320 Meter kurze Par 4 ist ein leichtes Dogleg rechts. Vor allem von den hinteren Abschlägen besteht die Herausforderung, den Ball zwischen den zahlreichen Büschen und Bäumen ins Spiel zu bringen. Wer kein Meister des Fades ist, sollte den Driver eher im Bag lassen und mit einem längeren Eisen vorlegen. Die gesamte linke Bahnseite ist Aus, auch aufgrund des Bunkers links sollte man das Grün eher über die rechte Seite anspielen. Bahn 13 bringt das erste Par 3 der zweiten Rundenhälfte. Maximal 162 Meter geht es ganz leicht bergauf. Die Bahn hängt deutlich nach rechts, auch rechts neben dem Grün geht es deutlich bergab. Daher spielt man hier besser über links, sollte jedoch in jedem Fall auch die beiden vorderen Grünbunker meiden. Hinter dem dreizehnten Grün liegt der Abschlag des nächsten Par 4s, einem bis zu 343 Meter langen und bergauf verlaufenden 90-Grad-Doglegs. Da links zudem das Aus droht, sollte man den blinden Teeshot möglichst nahe an den Bäumen rechts entlang spielen – und den Fairwaybunker im Knick des Doglegs beachten, der vom Tee aus nicht einsehbar ist. Von dort geht es weiter zum von drei Bunkern eingerahmten Grün, das zudem leicht nach vorne rechts abfällt. Rechts des Grüns steht nun ein Toilettenhäuschen in der Form eines Golfballs, der Weg zur nächsten Bahn führt jedoch links über eine kleine Straße. Dort wartet das mit bis zu 510 Metern längste Par 5, ein deutliches Dogleg rechts. Erneut lauert links das Aus. Die Bahn hängt leicht nach links. Wer über den Knick abkürzen möchte, benötigt einen hohen Drive, um die Bäume rechts zu überspielen – und sollte nicht zu sehr nach rechts anhalten, denn dort befindet sich auch ein kleiner Teich. Im zweiten Teil gewinnt die Bahn zudem an Höhe, Erinnerungen an den Herzschlaghügel (Bahn 9 des Golfplatzes Lederbach in Bad Griesbach) werden wach. Zudem wird man durch die beiden Fairwaybunker links und rechts am Hügel gerne getäuscht und glaubt, dahinter läge das Grün. Dieses ist jedoch erst rund 100 Meter weiter (und etliche Meter höher) erreicht. Den Schlag zur Fahne sollte man eher über rechts spielen – gerät er zu lange, lauert sonst links das Wasser und Aus. Das Par 3 an Bahn 16 ist das Signature Hole der Anlage. Das Grün liegt deutlich unterhalb, so dass sich die Bahn meist kürzer spielt als die maximal 179 Meter. Ob dies tatsächlich so ist, hängt aber auch vom Wind ab, der einem auch durchaus kräftig entgegenwehen kann. Hinter dem Grün sind man gut sichtbar die großen Buchstaben „Domtal“, der Zugang zum Grün wird durch zwei Teiche links und rechts sehr schmal. Daher sollte man das Grün möglichst hoch anspielen, um diese aus dem Weg zu nehmen. Das Grün hängt leicht von links hinten nach rechts vorne, dennoch sollten zwei Putts ab Erreichen des Grüns genügen. Das nur 322 Meter kurze Par 4 an der nächsten Bahn ist dennoch die zweitschwerste Bahn der Runde. Das sanfte Dogleg links erfordert von den hinteren Abschlägen ein präzisen Schlag aus einer Lichtung heraus. Zunächst geht es bergab. Dann jedoch steigt die Bahn spürbar an, so dass der zweite Schlag meist mindestens zwei Schläger mehr erfordert, als dies die Länge vermuten lässt. Der große Bunker vor dem Grün lauert zudem auf Bälle, die dennoch zu kurz gespielt werden. Das Grün fällt zudem nach vorne deutlich ab, man sollte daher eher den hinteren Grünbereich anvisieren. Bahn 18 beginnt von gelb von einem eigenen Abschlag, denn die Schlussbahn ist erneut ein Par 5 von gelb und rot (jedoch ein Par 4 von blau und orange). Für alle Teeboxen ausser gelb biegt man hinter dem 17. Grün rechts ab. Zum gelben Abschlag gelangt man erst nach einem weiteren Weg bergab, dann geht es links in die „hinterste Ecke“ zu einer kleinen Lichtung unmittelbar an der Ausgrenze. Das Dogleg rechts steigt vom Tee zum Grün an, ein riesiger, mit Grasinseln durchsetzter Bunker links erleichtert die Orientierung. Da der Teeshot jedoch über Büsche hinweg durch eine Schneise erfolgt, ist der Fade hier der ideale Schlag – wenn er nicht weit nach rechts geht, denn dort lauert im Knick der Bahn Wasser. Nach dem Knick sollte man den Ball über den quer verlaufenden Bach hinweg nochmals vorlegen, am besten über die rechte Bahnseite. Von dort hat man dann einen guten Winkel zum Grün, das als Plateau ausgeführt wurde und am vorderen Rand deutlich abfällt. Insgesamt drei Bunker schützen die Fahne zusätzlich.

 

Nach der Runde kann man sich in der Gastronomie verwöhnen lassen. Auch der – vor allem im Bereich Damenbekleidung – sehr gut sortierte Pro-Shop mit einem ausgesprochenen kompetenten und freundlichen Service hat uns sehr gut gefallen. Der Golfclub Domtal-Mommenheim ist eine wunderbare Anlage für eine entspannte Golfrunde, umgeben von Weinbergen. Deren Erzeugnisse sollte man natürlich nach der Runde ebenfalls gebührend würdigen.

 

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