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Mexiko - Weltklasse-Golf in Mittelamerika

Das Land in Mittelamerika kann derzeit als weißer Fleck auf der Golfreise-Landkarte betrachtet werden: Eine Analyse der Angebote für Golfgruppen, Pro-Reisen sowie Individual-Reisen zeigt, dass selbst die Top-Reiseveranstalter nur ein sehr begrenztes Angebot für dieses erstaunliche Land haben. Die Region Cancun ist das beliebteste Gebiet innerhalb Mexikos für Europäer, einige Reiseveranstalter haben auch die Vielfalt und Qualität der Baja California Sur für ihr Portfolio entdeckt, allerdings mit relativ schmalem Angebot. Aber das Golfangebot und der Hotelmarkt in Mexiko haben sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt, das Land bietet viele Weltklasse-Golfplätze und das Hotelsegment bietet Unterkünfte von eher budgetorientierten Angeboten bis hin zu einigen der feinsten Hotels weltweit.

 

Interessanterweise ist der Golfmarkt in Mexiko sehr vielfältig und hat - obwohl Amerika immer noch einen großen Einfluss auf die mexikanische Wirtschaft hat und Reisende aus Nordamerika die Mehrheit der Golfreisenden stellen - erfolgreich eine eigene Golfkultur und Servicephilosophie eingeführt. Darüber hinaus ist das Angebot sehr vielfältig und umfasst einige der exklusivsten Privatanlagen weltweit, semi-private Golfclubs mit ausgezeichneten Übungseinrichtungen und der Möglichkeit, auch große Golfevents zu veranstalten, sowie öffentliche Golfanlagen.

 

Die Geschichte des Golfsports in Mexiko reicht bis in die frühen 1900er Jahre zurück, wie Harry Wright, ehemaliger Präsident des Mexico City Country Clubs und Gründer/Präsident der Mexico Golf Association, in seiner 1938 veröffentlichten Ausgabe „A short history of Golf in Mexico and the Mexico City Country Club“ berichtet, die dem Autor freundlicherweise von Christoph Meister zur Verfügung gestellt wurde. Ein Mann namens Will Townsend aus San Pedro de los Pinos fand seine Inspiration im Golfsport während einer Reise nach Florida im Jahr 1900. Im Mai 1900 fanden die ersten Golfspiele in Mexiko statt, und Townsend und einige seiner Freunde gründeten 1902 den San Pedro Golf Club - mit einer Begrenzung der Mitgliederzahl auf 200, wie es in der Satzung des Clubs hieß. Obwohl der Golfsport in Mexiko schnell an Ansehen gewann, brachte die Revolutionszeit von 1912 bis 1920 einige Herausforderungen mit sich, die unter anderem dazu führten, dass der Mexico City Country Club 1921 neu organisiert wurde. Das wachsende Interesse am Golfsport und die Gründung von Dutzenden von Golfclubs führte 1926 zur Gründung des mexikanischen Golfverbands. Im Dezember 1940 besuchte Robert Tyre Jones Jr., besser bekannt als Bobby Jones, das Land und unterstützte das anhaltende Wachstum - zu einer Zeit, „als er seine Golfaktivitäten auf ein Turnier pro Jahr in Atlanta, Georgia, auf dem Robert T. Jones Jr. National Course beschränkte“, wie Wright in seiner Dokumentation berichtet. Dieses Turnier ist heute als The Masters bekannt. In den letzten Jahren haben die Erfolge von Lorena Ochoa, Mitglied der World Golf Hall of Fame und künftiges Mitglied der LPGA Hall of Fame, eine Welle großartiger Profigolferinnen und -golfer hervorgebracht, die heute auf der PGA- und LPGA-Tour spielen, beispielsweise Abraham Ancer (auch mehrfaches Mitglied des internationalen Teams beim Presidents Cup), Carlos Ortiz, Maria Fassi und Gaby Lopez.

 

Der mexikanische Golfverband FMG ist seit 1958 Mitglied des Internationalen Golfverbandes. Heute umfasst das Golfangebot mehr als 200 Golfplätze und wächst weiter. Die Zahl der registrierten Golfer liegt bei fast 30.000. Vor allem seit dem Jahr 2000 ist Golf ein wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur geworden und zieht heute Besucher aus aller Welt an. Viele US-Bürger und Kanadier haben in Mexiko eine zweite Heimat gefunden und sind Teil der lokalen Golfgemeinschaft. Wie der Ausdruck „Snowbirds“ schon sagt, leben sie hauptsächlich im Winter in Mexiko, sodass der Winter die Hauptsaison für den Golftourismus in Mexiko ist. Auch die Erreichbarkeit hat sich in den letzten Jahren verbessert: Von Europa aus führt die beste Route für die meisten Reisenden über den Internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt, der als Drehkreuz für Fluggesellschaften wie Aeromexico und Volaris dient, und die Hauptstadt direkt mit Puerto Vallarta, San José del Cabo und anderen Reisezielen im Landesinneren verbinden. Während Cancun auch direkt von Deutschland angeflogen wird, gibt es nach Puerto Vallarta derzeit nur Nonstop-Flüge aus Finnland und dem Vereinigten Königreich; ein Flug aus Spanien ist ab August geplant. Aufgrund der hohen Besucherzahlen aus Nordamerika, insbesondere aus Kalifornien, Texas und Kanada, sind die wichtigsten Flughäfen Mexikos von dort ebenfalls gut angebunden.

 

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