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Golfclub Westerwald

Mitten im Westerwald befindet sich eine der schönsten Golfanlagen von Rheinland-Pfalz. Der Golfclub Westerwald blickt auf eine gut 40-jährige Geschichte zurück. Anfangs als 9-Loch-Anlage konzipiert, wurde er in den 1990er Jahren auf 18 Bahnen erweitert. Gerade an heissen Tagen ist die leichte Höhenlage sehr angenehm, zudem weht oft der vielgerühmte Wind des Westerwalds. Der Platz kann sowohl gut zu Fuss als auch per Buggy absolviert werden. Pro Bahn stehen vier Abschläge zur Wahl (inklusive spezieller Jugend-Teeboxen), der Par 72-Platz spielt sich somit von rot über 5.189 Meter, von gelb über 6.039 Meter. Allerdings sind vor allem die zweiten neun Bahnen im Schnitt deutlich länger und anspruchsvoller. Was uns gut gefallen hat: trotz des erneut sehr heissen und trockenen Sommers 2020 war der Platz in einem sehr guten Zustand, es gab keine kahlen Stellen und insbesondere die Grüns waren deutlich schneller als der Durchschnitt deutscher Golfanlagen.

 

Gleich zum Auftakt wartet ein bis zu 459 Meter langes Par 5, Dogleg links. Am besten hält man sich vom Tee in Richtung des gut sichtbaren Busches rechts des Bunkers – Longhitter können auch versuchen, zwischen Busch und Bunker zu spielen. Der direkte Weg zur Fahne im zweiten Teil der Bahn wird durch einen dicht bewachsenen Teich blockiert, den man entweder umspielen oder überspielen muss. Weiter geht es mit einem bis zu 324 Meter langen Par 4, einem 90 Grad Dogleg links. Longhitter, die den Platz kennen, versuchen manchmal, die Fahne direkt anzuspielen. Zumindest bei der ersten Runde sollte man dies jedoch vermeiden – zumal die Bahn bis zum Dogleg bergauf und danach leicht bergab verläuft. Besser ist es daher, den Ball mit einem langen Eisen oder kleinen Holz leicht über links ins Spiel zu bringen. Damit lässt sich dann auch die Fahne mit mehr Spin anspielen. Beim Schlag ins breite Grün sollte man jedoch die beiden Bunker links und rechts vor dem Grün beachten. Bahn 3 verläuft über bis zu 275 Meter gerade Richtung Grün bergab. Da das Fairway leicht nach links hängt, sollte man den Teeshot leicht rechts anhalten, von da ist es dann nur noch ein kurzes Eisen oder Wedge Richtung Grün – wenn der Ball nicht auf dem Weg zur Fahne in einem der vier Bunker hängengeblieben ist. Da das Grün von rechts hinten leicht nach links vorne hängt, spielt man es meist leichter über die rechte Seite an. Das zweite und mit bis zu 461 Meter etwas längere Par 5 der Front Nine ist erneut ein Dogleg links. Vom Tee sollte man sich mittig halten, da links ein Teich und Biotop an die Drivelandezone angrenzt. Die rechte Bahnseite wird auf dem Weg zum Grün durch dichten Bewuchs begrenzt, daher legen viele Spieler den Ball erst noch einmal auf der linken Bahnseite vor. Links wird das Grün durch einen Bunker begrenzt, auch rechts wartet Sand – das Grün hängt von links nach rechts. Das erste Par 3 ist bis zu 141 Meter lang und ging im Rahmen eines Umbaus aus einem früheren Par 4 hervor. Aus einer Baumschneise heraus geht es vom Tee leicht bergab, die rechte Grünseite wird durch Wasser begrenzt. Da auch das Grün sowohl nach vorne als auch nach rechts abfällt, sollte man es eher über die linke Seite anspielen – zielt man jedoch zu weit nach links, landet der Ball schnell auf dem kleinen Hang neben dem Grün und erfordert einen anspruchsvollen zweiten Schlag. An Bahn 7 geht es bis zu 305 Meter geradeaus. Links droht die Ausgrenze, rechts wird die Drivelandezone durch einen kleinen Teich begrenzt. Beim Schlag ins Grün sollte man die beiden großen Bunker beiderseits der Fahne beachten – vor allem von der rechten Seite wird aufgrund des integrierten Baums der nächste Schlag sonst sehr anspruchsvoll und droht zum Kunstschlag zu werden. Vom erhöhten Tee der achten Bahn wartet das nächste Dogleg links mit bis zu 305 Metern. Links lauern Aus und dichter Baumbestand, das Fairway hängt leicht nach rechts. Am besten spielt man hier geradeaus, oft reicht ein längeres Eisen oder kleines Holz. Nach dem Knick geht es Richtung Fahne bergauf, zwei Bunker in gerader Linie zur Grünmitte lauern auf zu kurz gespielte Bälle. Mit bis zu 412 Metern ist Bahn 8 das längste Par 4 – erneut ein Dogleg links. Allerdings spielt sich die Bahn kürzer, da es vom Abschlag zunächst deutlich bergab geht. Longhitter mit hohem Teeshot können versuchen, über die Bäume links abzukürzen – ansonsten ist der Draw der ideale Abschlag. Auch der Weg zur Fahne wird zu beiden Seiten durch Bäume begrenzt, zwei Bunker und ein deutlich onduliertes Grün stehen einem guten Score oft im Weg. Der erste Teil der Runde endet mit einem sehr schönen Par 3 mit bis zu 128 Meter. Von leicht erhöhten Abschlägen geht es über einen Teich und zwischen hohen Bäumen hindurch Richtung Fahne. Das langgezogene Grün ermöglicht zudem viele Fahnenpositionen, die man bei der Schlägerwahl berücksichtigen sollte. Das Grün hängt zudem spürbar nach vorne, so dass vor allem Teeshots mit viel Backspin oft weit zurückrollen.

 

Die Back Nine starten nicht am Clubhaus, sondern mitten auf dem Gelände wie bei vielen traditionellen Golfanlagen. Gleich an der ersten Bahn wird deutlich, dass dieser Teil der Runde die längeren Bahn bietet. Das Par 4 zum Auftakt ist mit bis zu 375 Metern deutlich länger als die meisten Bahnen der Front Nine. Auch wenn das Grün leicht nach links versetzt ist: man sollte nicht zu weit nach links anhalten, denn dort drohen dichtes Rough und Wasser. Am besten hält man sich leicht rechts des gut sichtbaren Busches auf dem Fairway. Da die Bahn zudem leicht bergauf verläuft, spielt sie sich länger als angegeben. Mit dem bis zu 123 Meter langen ersten Par 3 der Back Nine kommt man zum Halfway House. Das Grün liegt leicht erhöht, der Teeshot wird durch eine Schneise und über einen Wasserlauf gespielt. Auch rechts des Grüns lauert Wasser, links grenzt ein Bunker ans Grün. Nun folgt die mit bis zu 518 Metern längste Bahn der Anlage, ein Par 5. Rechts wird die Bahn durch Aus begrenzt, links säumen Bäume die Bahn. Allerdings geht es im ersten Teil leicht bergab, so dass sich die Bahn etwas kürzer spielt. Auch wenn rechts ein großer Fairwaybunker lauert, sollte man eher über diese Seite spielen, da links der Weg zum Grün durch eine dichte Hecke begrenzt wird. Vor allem im letzten Teil hängt die Bahn deutlich nach links, auf der rechten Seite lauern zwei Bunker auf die Bälle – am besten spielt man die Fahne daher über links an. Nun geht es zurück zum Abschlag des längsten Par 3s mit bis zu 183 Meter – da die Bahn dem Wind frei ausgesetzt ist, kann dieser die Schlägerwahl spürbar beeinflussen. Sowohl das Fairway als auch das Grün hängen leicht nach rechts, dort wird das Grün auch durch einen breiten und tiefen Bunker begrenzt – am besten hält man daher seinen Teeshot etwas links an. Dann folgt die sdcherste Bahn der Anlage, ein 350 Meter langes, gerades Par 4. Das Fairway fällt nach rechts ab, eine Hecke samt Wasserhindernis unterbricht das Fairway rund 100 Meter vor der Fahne. Daher sollte man seinen Teeshot leicht links anhalten, oft rollt er dann Richtung Bahnmitte. Richtung Fahne geht es spürbar bergauf, man darf hier ruhig einen Schläger mehr nehmen. Bunker zu beiden Seiten des Grüns erhöhen die Schwierigkeit nochmals. Par und Bogey sind hier gerne akzeptierte Scores. Bahn 15 ist ein weiteres, langes Par 4 mit bis zu 412 Metern. Der blinde Teeshot geht bergauf, die Bahn hängt deutlich sichtbar nach rechts. In der zweiten Hälfte fällt die Spielbahn dann jedoch deutlich ab, so dass sich der Schlag ins Grün oft kürzer spielt. Wer jedoch nochmals vorlegt, sollte die über zum Fairway verlaufende Hecke beachten. Das von zwei Bunkern eingerahmte, quer verlaufende Grün bietet zahlreiche Fahnenpositionen, beim Schlag zur Fahne ist daher Präzision gefragt. Bahn 16, ein bis zu 399 Meter langes Par 4, verläuft parallel zur Vorbahn, nur eben in der umgekehrten Richtung. Daher geht es vom Tee zunächst über die Hecke, nun fällt die Bahn deutlich nach links ab – man sollte sich daher vom Tee eher rechts halten. Da es bis zum Grün bergauf geht, spielt sich diese Bahn gefühlt meist länger als Bahn 15. Wer beim Schlag ins Grün den Höhenunterschied nicht beachtet, landet daher schnell in einem der beiden Bunker vor dem Grün. Das letzte Par 5 misst bis zu 508 Meter. Vom Tee des Doglegs rechts geht es deutlich bergab, am besten zielt man rechts der gut sichtbaren Fairwaybunker links – oder versucht als Longhitter, über rechts (Achtung Ausgrenze!) abzukürzen. Die Bahn behält das Gefälle bis zum Grün bei, daher sollte man beim Schlag zur Fahne nicht zu lang sein, sonst rollt der Bahn hinter dem Grün den Abhang zu den Büschen hinunter. Die Schlussbahn, ein bis zu 365 Meter langes Par 4, erfordert nochmals volle Konzentration. Links ist aus, zudem verläuft von rechts nach links quer ein Wasserhindernis. Man muss sich daher am Tee entscheiden, welche Seite man anspielen will und ob man das Wasserhindernis vom Tee überspielen oder davor ablegen möchte. Auch beim Schlag ins Grün kommt das feuchte Element ins Spiel, denn die linke Grünseite wird durch einen Teich begrenzt, rechts lauert ein Bunker. Das Grün ist recht wellig und erfordert zwei präzise Putts, um zum Abschluss das Par zu sichern.

 

Der Golfclub Westerwald hat uns ausgezeichnet gefallen. Auch die Gastronomie „Dining Range“ lohnt einen Besuch. Für alle Golfer mit Hund: Montags sind auf der Anlage Hunde angeleint herzlich willkommen. Wir kommen in jedem Fall sehr gerne wieder! 

 

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