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Trüffelsuche mit Giotto und Fiuto bei Savini Tartufi

Toskana – das bedeutet nicht nur fantastisches Golf, sondern auch Kultur – man denke nur an Michelangelo und da Vinci – sowie Wein und schmackhafte Speisen. Einer der kulinarisch interessentesten Genüsse ist natürlich Trüffel. Ein besonderer Vorteil der Toskana: hier wachsen die Trüffel ganzjährig, je nach Jahreszeit variieren die Trüffelarten. Von Mai bis Oktober dominiert die schwarze Sommertrüffel, von September bis Dezember kann man die berühmte weiße Trüffel finden. Wer ausgezeichnete Trüffel und Zutaten für den Trüffelgenuss sucht, sollte das Unternehmen Savini Tartufi im toskanischen Forcoli besuchen. 

 

Seit den 1920er Jahren dreht sich bei der Familie Savini, mittlerweile in der vierten Generation, alles um den berühmten Edelpilz. Sie war es auch, die am 23. November 2007 die bisher größte Trüffel fand: stolze 1.497 Gramm schwer wurde sie für 330.000 USD versteigert, der Erlös ging an karitative Zwecke. Bei Savini kann man nicht nur frische Trüffel kaufen, sondern auch selbst kreierte Speisen auf Trüffelbasis, beispielsweise eine Parmesan-Trüffel-Sauce, Trüffel-Chips, Trüffelpaste und sogar Gin oder Amaro mit Trüffel. Am schönsten ist es, wenn man die Trüffelexperten samt ihrer vierbeinigen Suchtrupps zunächst auf der Suche begleitet und dann frisch zubereitete Trüffel-Gerichte genießen kann. Genau dies kann man ebenfalls bei Savini Tartufi buchen, unser Tipp ist die Truffels Experience, das Trüffel-Erlebnis.

 

Neben dem Stammhaus im Ort Forcoli hat das Unternehmen seit Neuestem eine eigene Eventlocation: ein kleiner Landsitz in den Bergen auf rund 300 Metern Höhe, umgeben von dichtem Wald. Dieser Standort ist perfekt für das Trüffel-Erlebnis. In der Toskana werden – anders als in Frankreich – für die Trüffelsuche keine Schweine, sondern Hunde eingesetzt. Hintergrund: Hunde lassen sich nach erfolgreichem Fund die Edelpilze meist leichter wieder abnehmen als Schweine, letztlich ist also der Verlust geringer. Aktuell kümmern sich bei Savini der fünfjährige Giotto (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Süßigkeit, die gemäß Werbung am besten zu Kaffee gereicht wird) und der anderthalbjährige Fiuto („das Näschen“), der quasi Trüffelhund-Azubi ist, um die Suche nach der Deliktatesse. Gemeinsam mit den Hunden geht die Gruppe – meist angeführt von Luca Campinotti von Savini Tartufi – auf die Suche nach den erlesenen Spezialitäten. Vor allem in den Sommermonaten ist man oft überrascht, wie schnell die ersten Trüffel gefunden werden. Bei der Suche erfahren die Teilnehmer allerlei Wissenswertes über diesen berühmten Edelpilz, die Voraussetzungen für sein Wachstum und natürlich die Tricks und Kniffe bei der Suche mit Hunden. 

 

Nach der Suche kommt der für viele Teilnehmer fast noch schönere Teil: Trüffelsuche macht hungrig, und nach der Suche bereiten Seniorchef Luciano Savini und sein Team erlesene Köstlichkeiten aus Trüffel für die Gäste zu. Immer wieder beeindruckend: die meisten Gerichte kommen mit vergleichsweise wenigen Zutaten aus, oft sind es die Grundzutaten der klassischen toskanischen Küche wie beispielsweise Pasta oder Eier. Wir begannen unser Erlebnis mit verschiedenen, sehr leckeren Antipasti. Dann erwartete uns der erste Gang: hausgemachte Trüffelnudeln in Parmesan-Trüffel-Sauce, natürlich ordentlich garniert mit frisch geriebenen Sommertrüffeln. Noch schneller wurde das zweite Gericht vor unseren Augen zubereitet: Trüffelbutter in der Pfanne zerlaufen lassen, frische Eier hinzugeben, mit dem Savini-Trüffelsalz bestreuen und zum Abschluss frisch geriebene Pasta dazu – ein ebenso einfaches wie grandioses Gericht, ergänzt durch frisches Weissbrot.  Zu den Gerichten gibt es toskanische Weine aus der Region, unter anderem auch vom Castelfalfi Resort, das zu den schönsten Golfanlagen der Toskana zählt. Das selbst kreierte Eiskonfekt samt Trüffel oder der Digestiv, ein Gin mit Trüffeln oder ein Amaro mit Trüffeln, runden den perfekten Tag ab. 

 

So können Golfer nicht nur genießen, sondern in entspannter Atmosphäre über die schönste Nebensache der Welt philosophieren: Trüffel – oder war es doch Golf?!

 

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