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Golfclub Büsum Dithmarschen

„Natur. Ruhe. Weite“ – so beschreibt der Golfclub Büsum seine Anlage, und alle drei Begriffe treffen perfekt zu! Rund 10 Autominuten außerhalb von Büsum liegt diese wunderschöne Anlage inmitten einer typischen Nordsee-Landschaft. Das Auge kann frei über die schier unendlichen Weiten schweifen, die Anlage ist perfekt in eine alte Wattlandschaft eingebettet. Auch die Nordsee ist nicht weit. Das Spiel in Büsum wird daher besonders durch Wind und Wetter beeinflusst, so wie auf traditionellen Linkscourses. Der Platz, ein Par 72, bietet pro Bahn drei Abschläge und spielt sich insgesamt zwischen 4.834 und 5.669 Meter. Die Spielbahnen tragen die Namen von Vogelarten. Ein besonderes Highlight können Golfer zwischen Bahn 17 und 18 erleben: direkt neben der Anlage leben Wildpferde, die häufig an die dort gelegene Trinkstelle kommen. Am besten erkennt man die Weite der Anlage und die zahlreichen Wasserhindernisse aus der Luft.

 

Die Runde startet mit einem bis zu 458 Meter langen Par 5, dessen Fairway leicht S-förmig Richtung Tee verläuft. Longhitter können daher über Links abkürzen, alle anderen Golfer sollten vom Tee zunächst Mitte Fairway zielen. Ob man das Grün mit zwei oder drei Schlägen erreichen kann, hängt stark vom Wind ab – Golfer sollten dabei immer an die alte Nordsee-Golfregel denken: „auf den Front Nine hat man Gegenwind, auf den Back Nine hat der Wind gedreht“... Zu weit nach links sollte man auf dieser Bahn nicht spielen, denn dort lauert eine Ausgrenze. Das Grün wird durch drei Bunker geschickt verteidigt, daher sollte man es ruhig einfach mittig anspielen. Bahn 2 ist ein kerzengerades Par 4 mit bis zu 378 Metern. In der Drivelandezone lauern drei Bunker zu beiden Seiten auf den Teeshot, zudem ist rechts Wasser zu beachten. Das Grün wird zu beiden Seiten durch Bunker geschützt, zudem hängt es leicht von hinten nach vorne. Nun folgt das erste Par 3 mit bis zu 138 Meter – eine gute Chance aufs Par. Vom Tee geht es über Wasser zum leicht erhöhten Grün. Die gesamte rechte Bahnseite ist Wasser, das Grün hängt leicht nach links vorne. Dennoch: trifft der Abschlag das Grün, ist stets ein Par möglich. Bahn 4 ist ein optisches wie spielerisches Highlight: das bis zu 341 Meter lange Par 4 erfordert einen präzisen Abschlag. Vom Tee aus verläuft das Fairway leicht schräg nach rechts, der Fade ist daher der ideale Shape an dieser Bahn. Die meisten Golfer sollten zwischen die beiden Fairwaybunker zielen, Longhitter halten rechts des rechten Bunkers an. Das Wasser begleitet die Bahn nicht nur auf der gesamten rechten Seite, sondern verläuft auch hinter dem Grün. Daher sollte der Schlag zur Fahne nicht zu lang geraten. Bahn 5 ist ein bis zu 354 Meter langes Par 4, ein leichtes Dogleg rechts. Drei gut platzierte Fairwaybunker lauern auf dem Weg Richtung Fahne, rechts ist erst Wasser und dann die Ausgrenze. Das leicht erhöhte Grün ist zudem wellig, so dass man beim Schlag ins Grün unbedingt die tagesaktuelle Fahnenposition beachten sollte. Weiter geht es mit einem bis zu 125 Meter kurzen, aber dennoch durchaus anspruchsvollen Par 3. Der Teeshot geht carry über das Wasser, das Grün fällt spürbar von hinten nach vorne ab. Gerät der Abschlag zu weit nach rechts, droht das Aus. Bahn 7, die wie einige andere Bahnen auch in jüngster Zeit neu gestaltet wurde, ist klassisches Risk and Reward. Vom hinteren Tee des maximal 321 Meter langen Par 4s, Dogleg links, sind es gut 230 Meter bis zur Grünmitte. Dieser Weg führt jedoch nahezu komplett über Wasser und Schilf – wer das Grün verfehlt, darf gleich einen zweiten Ball hinterherspielen. Einfacher ist es, den Ball vom Tee zunächst mit einem kleinen Holz oder langen Eisen ins Spiel zu bringen und dann mit dem zweiten Schlag das Wasser zu überspielen. Auf dem deutlich ondulierten Grün ist auch beim Putten volle Konzentration gefragt. Bahn 8 ist ein typisches Beispiel für Golf, wie man es sich an der Nordsee erwartet: flach und weites Land. Das bis zu 341 Meter lange Par 4 verläuft gerade Richtung Grün, man sollte den quer laufenden Wassergraben in der Bahnmitte beachten. Hinter dem Grün lauert zudem ein großer Bunker. Dennoch: insgesamt eine der eher einfacheren Bahnen auf dieser Anlage. Den Abschluss der Front Nine macht das zweite Par 5 mit bis zu 439 Metern, ein leichtes Dogleg rechts. Vom Tee geht es zunächst geradeaus, man sollte jedoch auf die vereinzelten Büsche achten. Rund 130 Meter vor dem Grün durchquert ein Wasserlauf das Fairway und zieht sich auf der rechten Seite bis zum Grün. Zudem versperrt ein Grünbunker den Weg über die Mitte zur Fahne, hoch anspielen ist daher empfehlenswert.

 

Die Back Nine beginnen mit der schwersten Bahn der Anlage, einem bis zu 399 Meter mächtigen Par 4, Dogleg links. Der Schlag ins Grün ist besonders anspruchsvoll: vorne bilden zwei Bunker eine schmale Gasse zur Fahne, hinter dem Grün lauert Wasser. Kommt dann auch noch Gegenwind dazu, spielt sich diese Bahn schnell wie ein Par 5. Zur Entspannung gibt es daher anschließend ein maximal 145 Meter langes Par 3 – sofern man kein Wasser-Phobiker ist. Links und rechts lauert das feuchte Element, das Grün ist zudem langgezogen und bietet viele Fahnenpositionen. Erfreulicherweise hängt das Grün jedoch vom nahen Wasser auf der linken Seite weg nach rechts. Dann folgt ein gerades, bis zu 326 Meter kurzes Par 4. Das Fairway liegt eingebettet und seitliches Wasser, zudem lauert ein Mitte Fairway platzierter Bunker in der Drivelandezone ausgerechnet auf präzise gespielte Teeshots. Das Grün sollte man eher über die rechte Seite anspielen, da die linke Seite erneut dem Wasser recht nahe kommt. Das erste Par 5 der Back Nine misst maximal 442 Meter und verläuft leicht nach rechts. Wasser teilt das Fairway ungefähr mittig, allerdings laufen nur absolute Longhitter Gefahr, diese Stelle vom Tee zu erreichen. Das längliche Grün wird vorne und hinten durch Bunker begrenzt – eine tolle Bahn, bei der sich gutes Course Management auszahlt. Weiter geht es zu Bahn 14, einem 280 Meter kurzen Par 4. Der Teeshot wird schräg über einen Wasserlauf ausgeführt, dennoch reicht hier ein mittleres bis langes Eisen am Abschlag. Den Teeshot sollte man zudem rechts des gut sichtbaren Fairwaybunkers anhalten. Über eine kleine Holzbrücke gelangt man auf das Fairway, das Grün wird durch zwei Bunker geschützt. Insgesamt erneut eine Bahn, an der Präzision wichtiger ist als Länge. Dann folgt das zweite Par 3 der Back Nine. Vom Tee sind es maximal 141 Meter bis zur Grünmitte, allerdings verläuft über die gesamte rechte Seite Wasser und auch der Teeshot zum länglichen Grün geht unweigerlich über das nasse Element. Trifft man jedoch das Grün, ist das Par nicht mehr weit. Bahn 16, ein nur 227 Meter langes Par 4, ist eine tolle Scoring-Bahn – wenn man sie eher defensiv spielt. Auch wenn das Grün in Drive-Reichweite liegen sollte: besser ist es, mit einem Eisen den Ball über den Wassergraben bei rund 110 Metern ins Spiel zu bringen und dann das links und hinten von Wasser eingerahmte Grün anzuspielen. Das Grün ist wenig onduliert, so dass man nicht mehr als zwei Putts brauchen sollte. Bahn 17 ist ein leicht nach rechts verlaufendes Par 4 mit bis zu 333 Metern Länge. Die Ausgrenze auf der linken Seite ist zugleich die Grenze zur Koppel der Wildpferde. Auf der zweiten Fairway säumt zudem Wasser beide Seiten des Fairways. Nach Verlassen des Grüns kann man mit etwas Glück Wildpferde und Schafe an der Wasserstelle beobachten. Mit einem bis zu 481 Meter langen Par 5, dessen Fairway leicht gebogen nach links verläuft, geht es zurück zum Clubhaus. Vom Tee aus – der kleine Teich rechts hat eher psychologische Bedeutung – sollte man den Abschlag am besten links des gut sichtbaren Fairwaybunkers anhalten. Im zweiten Teil wird das Fairway immer schmaler, dennoch sollte man das Grün bequem in drei Schlägen erreichen. 

 

Nach der Runde empfiehlt sich ein Besuch des Clubhauses. Hier kann man sich von der Gastronomie verwöhnen lassen und die Runde noch einmal im Geiste nachspielen. Denn viele Golfer spielen den Platz gerne mehrmals, denn erst auf den Folgerunden entwickeln die meisten Golfer die für sie passende Spielstrategie für diesen Platz, der mit seinen zahlreichen Wasserhindernissen vor allem bei Wind deutlich anspruchsvoller ist als es die reine Platzlänge vermuten lässt.

 

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