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Golfclub Domäne Niederreutin

Der Golfclub Domäne Niederreutin, rund 45 Minuten südwestlich von Stuttgart gelegen, gehört zur Gruppe der Leading Golf Course of Germany. Die Anlage bietet einen 6-Loch-Kurzplatz sowie einen 27 Loch-Meisterschaftsplatz. Die drei 9-Loch-Runden des Meisterschaftsplatzes können variable kombiniert werden – auch bei Buchung einer 18-Loch-Startzeit erhält man für die beiden inkludierten 9-Loch-Runden eigene Startzeiten. Die Streuobstwiesen der Anlage sind UNESCO Weltkulturerbe, auch für den Insektenschutz gibt es eigene Insektenhotels. Wer mag, kann beispielsweise den eigenen Apfelsaft der Anlage mit nach Hause nehmen. Die Anlage in Bondorf (nicht zu verwechseln mit Bonndorf im Schwarzwald!) bietet einen wunderbaren Pflegezustand und abwechslungsreiche Golfbahnen für Golfer aller Spielstärken. Die Bahnen verlaufen sehr eben und können daher auch gut zu Fuss absolviert werden. Hunde sind auf der gesamten Anlage sehr gerne gesehen – wer lieber eine Runde ohne seinen vierbeinigen Begleiter absolvieren möchte, kann sein Auto samt Hund auf eigens dafür angelegten, grossflächig überdachten Parkplätzen abstellen, ideal beispielsweise für das Training auf der Range. Alle drei Plätze bieten jeweils vier Teeboxen. Die Gesamtlänge der Runde hängt von der gewählten Platzkombination ab, daher stellen wir alle drei Teilrunden separat vor. 

 

A-Platz

Der A-Platz hat eine Gesamtlänge zwischen 2.596 und 3.085 Metern. Insgesamt dürfte der A-Platz der leichteste unter den drei Plätzen sein. Zum Beginn wartet ein bis zu 362 Meter langes Par 4, Dogleg rechts. Genau im 90-Grad-Knick lauert rechts ein großer Fairwaybunler. Auch links des Grüns ist Sand angesagt, das Grün fällt zudem nach vorne ab. Das folgende Par 4 ist maximal 330 Meter lang, das Fairway windet sich S-förmig Richtung Fahne. Vom Tee sollte man eher links anhalten, denn rechts lauern große FAirwaybunker. Das große Grün spielt man leichter über rechts an, denn die linke Seite wird durch zwei mächtige Bunker begrenzt. Es golft das erste Par 3, das sich bis zu 171 Meter lang spielt. Das zwei Ebenen umfassende Grün hängt nach vorne, erneut wird die linke Seite durch einen Bunker verteidigt. Das erste Par 5 an Bahn 4 ist ein bis zu 463 Meter langes Dogleg links. Wer keinen Draw beherrscht, sollte eher mit einem kleinen Holz oder langen Eisen vorlegen – oder mutig über die Bäume links abkürzen. Der Weg zur Fahne wird links durch einen kleinen Hang begrenzt, rechts fällt die Bahn rund um das Grün deutlich ab. Die schwerste Bahn dieser Teilrunde ist maximal 376 Meter lang und ein kleines Dogleg links. Vom Tee geht es zwischen Büschen und Bäumen leicht bergauf. Der Weg zum Grün führt dann leicht bergab. Da das Grün nach links abfällt, sollte man eher über die rechte Seite spielen. Die Teeboxen des bis zu 365 Meter langen Par 4s an Bahn 6 sind wunderschön mit Stein eingefasst und wirken ein wenig wie schwimmende Pontons. Links ragen Bäume in das Fairway, daher spielt man vom Tee am besten leicht über rechts. Beide Grünseiten werden durch Bunker begrenzt. Das zweite Par 3 spielt sich bis zu 139 Meter kurz, das Grün liegt leicht unterhalb der Abschläge. Alle vier Seiten des quer verlaufenden, erhöhten Grüns werden durch Bunker mit teils deutlich hochgezogener Kante geschützt – hier kommt es auf einen gut platzierten Teeshot an. An Bahn 8 geht es mit dem bis zu 489 Meter langen Par 5 wieder bergauf. Der blinde Teeshot kann entweder über den gut platzierten Fairwaybunker rechts ausgeführt werden, oder man bringt den Ball über links ins Spiel. Das S-förmige Fairway trifft im weiteren Verlauf links auf einen großen Bunker mit hochgezogener Vorderkante – fast sieht man die Fahne nicht. Das Grün ist recht ebenerdig, zwei Putts sollten hier reichen. Die Schlussbahn ist ein bis zu 390 Meter langes Par 4, Dogleg rechts. Die Stromleitungen und -masten rechts erschweren es Longhittern, über das Dogleg hinweg abzukürzen. Wer den Fade nicht beherrscht, sollte eher in den Knick vorlegen – denn dort lauern beiderseits auch große Bunker. Zur Fahne geht es sanft bergauf, die linke Seite wird durch einen Bunker geschützt. An dieser Bahn ist Längenkontrolle bei beiden Schlägen wichtig.

 

B-Platz

Der B-Platz gilt unter den Mitgliedern als schwierigste Teilrunde, aber auch als besonders schöner Abschnitt. Die Bahnen addieren sich auf 2.748 bis 3.192 Meter, allerdings bei Par 37. Gleich zu Beginn zeigt der Platz seine Zähne: vom Tee geht es zwar maximal 296 Meter Richtung Fahne, aber dem kurzen Gefälle in Richtung eines quer verlaufenden Bachs folgt eine Windung nach links und eine Bergaufstrecke. In der zweiten Hälfte ist die Bahn beiderseits von Bunkern gesäumt, zudem ist die Bahn sehr hügelig. Das nach vorne hängende Grün sorgt dafür, dass man spätestens nach dieser Bahn die Herausforderung B-Platz annehmen sollte. Gleich an der nächsten Spielbahn wartet dann die mit bis zu 549 Metern längste Bahn, ein Par 5 Dogleg links. Den Teeshot sollte man daher eher links anhalten. Beim Lay-up erfordern zwei Bunker rechts und ein Graben die Aufmerksamkeit, zudem steigt die Bahn Richtung Fahne an. Die Fahne spielt man einfacher über links an, da rechts Grünbunker lauern. Das erste Par 3 ist zwar nur bis zu 152 Meter lang, erfordert aber – je nach Fahnenposition – von allen Teeboxen einen mehr oder weniger langen Abschlag über Wasser. Das nach vorne abfallende Grün liegt leicht schräg zur Spielrichtung. Dann geht es in die Gegenrichtung, das bis zu 365 Meter lange Par 4 ist ein leichtes Dogleg rechts. Vom Tee sollte man knapp links der gut sichtbaren Büsche auf der rechten Seite bleiben, so hat man freie Bahn Richtung Fahne und kürzt ein wenig ab. Rund ums Grün wird das Gelände welliger, ein großer Bunker ziert zudem die rechte Grünseite. Wer die Anlage zum ersten Mal spielt, sollte nun genau auf die Beschilderung achten – denn bevor man zu Bahn 5 kommt, liegt rechts die siebte Spielbahn. Das bis zu 343 Meter lange Par 4 zieht sich in weitem Linksbogen Richtung Fahne. Vom Tee sollte man daher leicht rechts anhalten. Beim Schlag zum länglichen Grün gilt es vor allem, den nächtigen Bunker links zu meiden. Bahn 6 ist bringt das nächste Par 5 mit maximal 486 Metern Länge. Im Bereich der Drivelandezone steht ein weithin sichtbare hoher Baum. Am besten spielt man den Abschlag leicht rechts davon. Beim zweiten Schlag – meist als Lay-up gespielt – sollte man vor allem die große Bunkerlandschaft an der rechten Bahnseite meiden. Das Grün hängt leicht nach links vorne, rechts lauert nochmals ein Bunker. Bahn 7, ein weiteres Par 5, zieht sich S-förmig Richtung Grün und spielt sich bis zu 477 Meter lang. Der Teich rechts sollte nicht ins Spiel kommen, man kann den Abschlag entweder als geraden Schlag oder Fade spielen. Dabei sollte man berücksichtigen, dass das Fairway nach rechts hängt. Beim Lay-up spielt man besser über rechts und meidet den grossen Fairwaybunker links, das Grün ist in der Mitte erhöht, man sollte daher die konkrete Fahnensposition beachten. Ein etwas längerer Weg führt zum zweiten Par 3 mit maximal 174 Metern Länge. Das Grün verläuft quer und wird vorne und links durch Wasser vom Rest der Bahn getrennt. Wer das Grün gerne hoch anspielt, kann zudem in den Stromleitungen hängenbleiben. Wer hier das Par anstrebt, braucht einen präzisen und schnell zum Halt kommenden Teeshot, die Putts können je nach Landepunkt und Fahnenposition sehr lange sein. Auch an der Schlussbahn dieser Runde kommt Wasser ins Spiel. Das bis zu 350 Meter lange Dogleg rechts ist ein Par 4. Vom Tee sollte man den Ball zunächst geradeaus vorlegen und so den Wassergraben auf der rechten Seite im Bereich des Dogleg-Knicks meiden – oder man kürzt beherzt über die rechte Seite mit einem langen Teeshot ab. Dort drohen jedoch auch Bunker. Danach steigt die Bahn an, das Gelände wird hügeliger. Zwei Bunker auf der linken Seite bleiben als Hindernis Richtung Fahne, dann ist dieser Teil der Anlage erfolgreich absolviert.

 

C-Platz

Der C-Platz beginnt unmittelbar links des letzten Grüns von Platz B. Die Par 36-Runde hat eine Gesamtlänge zwischen 2.631 bis 3.075 Meter. Die erste Bahn ist zwar nur maximal 320 Meter lang, erfordert jedoch präzises Spiel. Den Abschlag sollte man unbedingt über links spielen, denn rechts lauern zwei mächtige Fairwaybunker. Dann dreht die Bahn leicht nach rechts, auf dem Weg zur Fahne muss man – je nach Balllage und Fahnenposition – den großen Bunker links vor dem Grün überspielen. Das folgende Par 3 verläuft leicht bergauf und spielt sich somit leicht länger als die maximal 143 Meter. Vorne wird das Grün beiderseits durch Bunker begrenzt, am besten spielt man die Fahne daher hoch an. Das erste Par 5 dieser Runde ist bis zu 488 Meter lang und ein Dogleg rechts. Rechts droht die Ausgrenze, daher ist der Fade der ideale Schlag vom Tee. Vorbei an einer Pferdekoppel geht es Richtung Grün – den Fairwaybunker rechts sollte man meiden. Das leicht erhöhte und seitlich hängende Grün spielt man leichter über rechts an, denn links warten Bunker auf unpräzise geschlagene Bälle. Auch Bahn 4 ist ein Dogleg, allerdings nach links. Auf maximal 341 Metern begrenzen dichte Bäume die linke Bahnseite. Im Bereich der Drivelandezone warten links zwei große Bunker. Richtung Grün geht es leicht bergauf, die Fahne sollte eher hoch angespielt werden, denn zwei mächtige Bunker zu beiden Vorderseiten lassen nur eine sehr kleine Gasse zum Grün. Das Grün fällt deutlich nach links ab, dies sollte bei Annäherung und Putten beachtet werden. Dann folgt ein Doppel-Dogleg, das Par 5 erstreckt sich über insgesamt 464 Meter. Rechts droht das Aus. Vom Tee kann man entweder als Longhitter mutig über die Bäume links abkürzen (und trifft hoffentlich nicht den Fairwaybunker im Knick links...), sonst kann man mit einem kleinen Holz oder langen Eisen den Ball ins Spiel bringen. Wer nicht mit langem Eisen oder Holz den Fade beherrscht, sollte auf dem Weg zur Fahne nochmals vorlegen – und zwar besser über links, denn rechts kommen vor dem Grün einige Bunker ins Spiel, links hingegen lauert nur ein kleinerer Grünbunker. Bleibt der Ball beim Lay-up jedoch zu weit rechts, wartet ein spannender, hoch zu spielender Schlag über die Bunkerlandschaft zur Fahne. Bahn 6 ist ein bis zu 373 Meter langes Par 4, Dogleg rechts. Am besten orientiert man sich leicht links der gut sichtbaren Fairwaybunker – oder überspielt dieses als Longhitter. Beim Schlag in Richtung des deutlich nach vorne abfallenden Grüns sollte man nicht zu sehr nach rechts geraten, denn dort lauern zwei große Bunker. Das zweite Par 3 der Runde spielt sich bis zu 186 Meter. Rechts vor dem Grün droht ein tiefer Bunker, man spielt also besser über links. Auch das Grün hat seine Tücken, das Par ist hier dennoch gut möglich. Bahn 8 ist ein bis zu 410 Meter mächtiges Par 4, zudem dreht sich die Bahn leicht nach rechts. Am besten zielt man leicht links der linken Fairway-Bunkerkante. Richtung Fahne geht es dann leicht bergab, man sollte aber vor allem den vor dem Grün quer über das Fairway laufenden Bach beachten. Das Grün ist wieder zweigeteilt, die vordere Ebene liegt tiefer. Vorbei an Insektenhotel und anderen Einrichtungen zur Erhaltung der Artenvielfalt gelangt man zum Signature Hole und damit auch der Schlussbahn des Platzes. Das bis zu 350 Meter lange Par 4 dreht vom Tee ganz sanft nach rechts Richtung Fahne. Zwei gut sichtbare Fairwaybunker markieren im Bereich der Drivelandezone die beiden Bahnseiten. Das Grün wird von der linken Seite bis hin zum hinteren rechten Bereich durch einen Teich umgeben, ausserdem ist es wellig. Da links zudem ein Bunker das Grün schützt, spielt man die Fahne besser über die rechte Seite an. Da das Grün zudem vor der Clubhaus-Terrasse liegt, sorgen Zuschauer oft für zusätzlichen Nervenkitzel.

 

Die Golfanlage Domäne Niederreutin hat uns ausgezeichnet gefallen. Der Service ist perfekt, der Platz in sehr gutem Zustand. Auch der Pro-Shop ist sehr gut sortiert und kompetent besetzt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist, vor allem unter der Woche, besonders lobenswert. Wir werden die Anlage sicherlich noch häufiger besuchen – und dann hoffentlich auch die Gastronomie ausprobieren können.

 

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