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Great Northern - perfektes Golferlebnis in Dänemark

Im dänischen Kerteminde, einem kleinen Städtchen auf der Insel Fünen, direkt am Großen Belt und nur rund 2 Autostunden nordwestlich der Hauptstadt Kopenhagen gelegen, erwartet Golfer aus aller Welt seit 2017 ein modernes Weltklasse-Golf-Resort. Alleine das Shaping dauerte rund zwei Jahre, mehr als 3,4 Millionen Tonnen Sand wurden für den 18 Loch Championship Course und den 9 Loch Academy Course bewegt. Designer ist kein Geringerer als der Golden Bear Jack Nicklaus mit seinem Team von Nicklaus Design. Herausgekommen ist ein Gesamtkonzept inklusive Boutiquehotel und Spa, das den internationalen Vergleich mit den Besten der Branche nicht zu scheuen braucht und sowohl in Bezug auf Golf, aber auch Design und Service, neue Maßstäbe setzt. Der 18 Loch-Platz bietet pro Bahn fünf Teeboxen, die hinteren sind allerdings den Profis vorbehalten. Der Platz im Links-Stil ist alles andere als flach, an vielen Bahnen kommen deutliche Höhenunterschiede ins Spiel. Zudem bietet der bis zu 6.775 Meter lange Platz einige Wasserhindernisse, vor allem das Inselgrün an der Schlussbahn dürfte manche Golfer vor Herausforderungen stellen. Auch der Academy Course braucht sich nicht zu verstecken. Er ist deutlich ebener, die insgesamt 7 Par 3-Bahnen sowie je ein Par 4 und Par 5 erstrecken sich über 2.007 Meter, auch hier kommt vor allem zum Schluss Wasser ins Spiel – ein echter Executive Course. Neben dem Spa mit vielfältigen Anwendungen bietet das Resort 15 eigene Hotelzimmer. Vom Eingang betrachtet wirken die Zimmer sehr unscheinbar, sie sind in einen Erdwall integriert und erinnern an Unterstände auf Linksplätzen, wie man sie beispielsweise vom The Open-Austragungsort Royal Portrush kennt. Die sehr großzügigen und hellen Zimmer sind jedoch nach vorne mit einer Glasfront versehen, die einen weiten Blick auf die Terrasse des Zimmers und die Golfanlage ermöglicht. Durch die Einbettung in die Erdwälle funktioniert auch die Geräuschdämmung perfekt, man wähnt sich im Zimmer fast als alleiniger Gast der Anlage. Das Clubhaus, welches neben der Rezeption, dem Pro-Shop und der Gastronomie auch die Büroräume des Management-Teams umfasst, beeindruckt nicht zuletzt durch seine Architektur: das markante Dach wurde von einer Papier-Falttechnik inspiriert und überzeugt durch seine ebenso klaren wie reizvollen Strukturen als typischer Vertreter klassischen, schnörkellosen dänischen Designs. Beim Betreten des Clubhauses fällt der Blick sofort durch eine große Glasfront auf einen Infinity-Pool, in den das Logo von Great Northern integriert wurde, und den dahinter liegenden Golfplatz. Besucher sollten in jedem Fall auch die ausgezeichnete Gastronomie genießen, für Bierliebhaber sind verschiedene, eigens kreierte Great Northern-Biere im Angebot.

 

Great Northern (Championship Course)

Schon bei der Kennzeichnung der Teeboxen wird deutlich, dass Great Northern in vielen Dingen eigene Wege geht. Hier gibt es keine Farben und keine Yardage-bezogene Kennzeichnung, die Abschläge werden schlicht durchgezählt. Der den Profis vorbehaltene hintere Abschlage trägt natürlich die Bezeichnung „Great Northern“, dann folgen die Abschläge 1 bis 4. Wer sich für 1 entscheidet, darf den Par 72-Platz über 6.347 Meter geniessen – selbst von 4 bleiben noch 4.562 Meter. Die nachfolgenden Längenangaben beziehen sich auf Abschlag 1. Die Runde startet mit einem bis zu 405 Meter langen Par 4, das Grün ist leicht nach links versetzt. Und direkt auf der ersten Bahn erkennt man ein weiteres Designmerkmal: die Fairways sind oft wellig, man steht daher öfter einmal über oder unter dem Ball beim nächsten Schlag. Vom Tee sollte man nicht zu weit nach rechts anhalten, denn dort lauern einige mächtige Fairway-Bunker. Auch die linke Grünseite wird von Sand geziert, so dass man die Fahne besser über rechts anspielen sollte. An Bahn 2 spielt man zunächst über Wasser – mit Ausnahme der beiden vorderen Abschläge. Das bis zu 480 Meter lange Par 5 verläuft zudem deutlich bergauf und spielt sich somit länger. Den Teeshot sollte man eher links anhalten und so die Bunker rechts meiden. In der Lay-up Zone lauern zu beiden Seiten weitere Bunker, zur Fahne hin wendet sich die Spielbahn zudem nach rechts. Da das Grün deutlich nach vorne abfällt, sollte man hier eher leicht hinter die Fahne spielen. Vom Weg hinter dem Grün kann man die gesamte Anlage überblicken – und erkennt deutlich, wie häufig auf den restlichen Bahnen noch Wasser ins Spiel kommen wird. Dann wartet bereits das erste Par 3 mit bis zu 200 Metern. Da das Grün deutlich unterhalb liegt, kann man ruhig zwei Schläger weniger nehmen. Das Grün wird von mehreren Bunkern eingerahmt, man sollte die Fahne daher hoch anspielen – zumal der Weg Richtung Fahne zunächst mit dichtem Rough versehen ist und man nicht darauf hoffen kann, dass der Ball schon Richtung Fahne rolle. Das Grün hängt von der Mitte zu beiden Seiten, hinter dem Grün lauert zudem ein Abhang. Auch an der vierten Bahn kommt Wasser ins Spiel. Vom deutlich erhöhten Abschlag geht es bergab. Rechts lauert dichtes Rough, links zieht sich bis hinter das Grün ein Wasserhindernis. Zwar verkürzt der Bahnverlauf bergab die Bahn etwas, mit bis zu 435 Metern (selbst von Abschlag 3 bleiben noch 415 Meter) wird die Bahn bei Gegenwind dennoch schnell zum gefühlten Par 5. Dafür kommt die Bahn mit einem einzigen Bunker aus, der rechts hinter dem Grün angelegt wurde. Auch die fünfte Bahn, ein Par 4 mit bis zu 409 Metern, bietet reichlich Wasser, nun jedoch auf der rechten Seite vom Abschlag bis zum Grün. In der Drivelandezone öffnet sich die Bahn etwas zur rechten Seite, links lauern Hügel mit dichtem Rough. Das Grün ist leicht nach rechts versetzt – je nach Ballposition nach dem Teeshot und Fahnenposition kommt daher bei der Annäherung mehr oder weniger Wasser ins Spiel. Bei starkem Gegenwind sollte man überlegen, den Ball gerade links vor das Grün zu spielen und erst mit dem dritten Schlag zur Fahne zu spielen. Bahn 6 ist ein bisschen ein Spiegelbild der vorherigen Bahn, denn nun zieht sich die Bahn als Dogleg links, auf dieser Seite begleitet das Wasser die Golfer bis zum Grün. Die hinteren Abschläge erfordern einen Teeshot über Wasser, Abschlag 2 wird gar von einem Ponton im Wasser ausgeführt und erinnert ein wenig an ein anderes Design von Jack Nicklaus: Al Zorah in den VAE. Aufgrund des Wassers halten viele Golfer eher rechts an vom Tee, dort lauert jedoch ein großer Fairwaybunker. Und selbst wenn man Mitte Bahn spielt, wird der kleine, tiefe Bunker in der Mitte des Fairways oft wie ein Magnet auf die Bälle. Da das Grün länglich ausgeführt ist, sollte man unbedingt die genaue Fahnenposition bei der Schlägerwahl beachten. Bahn 7, mit bis zu 286 Metern ein kurzes Par 4, erfordert klares Course Management. Das Grün liegt in gerader Linie vom Tee, allerdings wird der direkte Weg durch eine mächtige Bunkerlandschaft unterbrochen. Dennoch: Longhitter können das Grün durchaus vom Tee erreichen. Wer den Lay-up wählt, nimmt einen etwas längeren Weg in Kauf – und sollte die ebenfalls mächtige Bunkerlandschaft rechts des Fairways beachten. Zudem kommt, wenn man über die rechte Seite spielt, ein tiefer Bunker rechts vor dem Grün ins Spiel. Dennoch: diese Bahn bietet eine sehr gute Chance zu Par oder Birdie. Bahn 8 ist ein 488 Meter langes Par 5 und zudem ein 90 Grad-Dogleg links. In gerader Linie vom Abschlag lauern tiefe Fairwaybunker, spielt man hingegen zu weit nach links, können Bäume den direkten Weg für den zweiten Schlag versperren. Nach dem Knick sollte man sich eher rechts halten, denn links lauert im Bereich des Lay-ups erneut ein großer Bunker. Das nach rechts vorne hängende Grün wird durch zwei Bunker eingerahmt, die nur eine schmale Gasse offen lassen – und hinter dem Grün lauert erneut Wasser. Wasser ist auch das dominierende Element der neunten Bahn, dem zweiten Par 3 der Runde mit bis zu 162 Meter. Hier geht es den gesamten Weg vom Tee zum Grün über das feuchte Element – und da das Grün quer angelegt wurde, ist die Landezone recht schmal. Wichtig ist es daher, dass der Ball schnell zur Ruhe kommt. Dass man bei dieser Bahn auf der linken Seite oft Zuschauer aus den Hotelzimmern der Anlage hat, erhöht für viele Golfer die Anspannung. 

 

Am Clubhaus vorbei geht es auf die Back Nine. Dies beginnen mit einem im zweiten Teil leicht nach rechts abgewinkelten, bis zu 391 Meter langen Par 4. Am besten zielt man vom Tee in Richtung der beiden gut sichtbaren Bunker hinter der Spielbahn, denn rechts lauert ein tiefer Fairwaybunker im Bereich der Drivelandezone. Danach geht es Richtung Grün deutlich bergab, das Grün wird links durch einen Hügel geschützt, fällt deutlich nach links ab und ist zudem spürbar onduliert. Vor allem eine Fahnenposition links ist daher äußerst anspruchsvoll. Dann geht es wieder bergauf. Bahn 11 ist ein bis zu 351 Meter langes Par 4, das sich durch den Höhenunterschied jedoch deutlich länger spielt. Vom Tee geht es über Wasser, rechts erkennt man eine riesige Bunkerlandschaft. Wer mindestens 200 Meter carry von Abschlag 1 schafft, sollte dennoch über rechts spielen, denn direkt hinter dem Bunker dreht die Bahn zu dieser Seite. Das Grün ist jedoch wiederum leicht nach links versetzt – eine trickreiche Bahn, die auf dem Weg zur Fahne zwei präzise Schläge erfordert. Bahn 12 bietet das erste, bis zu 174 Meter lange Par 3. Man sollte jedoch 1 bis 2 Schläger mehr nehmen, denn Richtung Fahne geht es spürbar bergauf. Steht die Fahne links, ist Vorsicht geboten: denn auf der linken Seite vor dem Grün wartet ein mächtiger Bunker auf zu kurz gespielte Teeshots. Vom Abschlag der nächsten Bahn, einem nur bis zu 283 Meter kurzen Par 4, fühlt man sich an eine Kraterlandschaft erinnert. Links, rechts, Mitte – überall lauern Bunker, zudem verläuft das optisch recht kleine Fairway erst bergab und steigt dann Richtung Fahne wieder an. Vom Tee reicht meist ein mittleres oder langes Eisen, um den Ball sicher ins Spiel zu bringen. Beim zweiten Schlag sollte man nicht zu kurz bleiben, denn das Grün ist leicht abschüssig und wird vorne mittig durch einen Bunker geschützt. Bleibt man vom Tee auf dem Fairway, bietet diese Bahn eine weitere gute Scoringchance. Dann folgt das erste Par 5 der Back Nine, ein bis zu 532 Meter mächtiges Par 5, Dogleg links, das jedoch bergab verläuft. Im ersten Teil hängt das Fairway nach links, man sollte daher vom Tee eher rechts anhalten. Im zweiten Teil wirkt die Spielbahn ein wenig wie in ein Tal einbettet, beiderseits steigt sie sanfte Hügel hinauf. Zwar macht die Bahn rund 80 Meter vor dem Grün noch einen kleinen, zweiten Linksknick, wenn man den Ball jedoch erneut rechts anhält, rollt er mit etwas Glück direkt vor oder gar auf das Grün – hat man Pech, bleibt er liegen und man steht beim nächsten Schlag über oder unter dem Ball. Das Grün fällt rechts spürbar ab, daher sollte man hier in der Tat möglichst Mitte Grün spielen. Bahn 14, ein bis zu 349 Meter langes Par 4, ist die vielleicht schönste Bahn der Anlage. Erneut steht ein Dogleg rechts an. Vom Tee sollte man zwischen die beiden Fairwaybunker zielen, da das Fairway leicht nach rechts hängt, empfiehlt sich der Weg über links. Dann wird es spannend: unmittelbar vor dem Grün verläuft ein breiter Bach über mehrere Kaskaden bergab. Wer den Schlag quer über das Wasser zum direkt daran angrenzenden Grün scheut, kann über den vorderen Teil der Kaskaden auf die linke Bahnseite wechseln und hat dann einen weitestgehend geraden dritten Schlag Richtung Fahne – aber die Herausforderung liegt natürlich darin, mit dem zweiten Schlag die Fahne anzuspielen. Der Bach von Bahn 15 kommt auch – nun deutlich schmaler – am bis zu 393 Meter langen Par 4 der nächsten Bahn ins Spiel. Zunächst kreuzt er die Bahn von rechts nach links zwischen drittem und viertem Abschlag, bleibt dann links und wendet sich rund 50 Meter vor dem Grün wieder nach links. Man sollte daher vom Tee zunächst rechts spielen, denn nach der Drivelandezone dieser stark ondulierten Bahn wendet sich der Bahnverlauf leicht über links. Beim Schlag zur Fahne kommen – neben dem Bach – vor allem die beiden großen Bunker beiderseits des Grüns ins Spiel. Bahn 17 bietet das letzte, bis zu 193 Meter lange Par 3. Die gesamte rechte Seite wird von Wasser begrenzt. Ob auch der Teeshot über Wasser gespielt werden muss, hängt von der Fahnenposition (je weiter rechts, desto mehr Wasser) und der Teebox ab. Der sichere Weg führt stets über die linke Seite, von dort hat man dann mit zwei Putts (zumindest der erste meist deutlich bergauf) noch die Chance auf das Par. Zum Abschluss wartet das Signature Hole samt Inselgrün. Das bis zu 443 Meter lange Par 5 ist zugleich die schwierigste Bahn der Anlage. Das liegt nicht an der Länge, sondern am Design: vom Tee geht es zunächst über Wasser Richtung Fairway. Ideal ist hier der Draw, denn die Bahn zieht sich vom Tee aus in weitem Linksbogen Richtung Fahne. Auf der linken Fairwayseite lauert Wasser, rechts in der Drivelandezone lauert ein höhergelegener, großer Bunker. Dann muss man sich entscheiden: versucht man, den zweiten Schlag zur Fahne zu spielen oder legt man nochmals vor? Denn das Grün der letzten Spielbahn weckt deutliche Erinnerungen an die 17. Bahn des Stadium Courses im TPC Sawgrass. Zwar ist das Grün durchaus großzügig bemessen, aber der Weg Richtung Fahne führt im Schlussteil carry über Wasser. Da das Grün nach vorne Richtung Wasser hängt, sollte man lieber etwas länger spielen. Geht der Schlag zu weit nach rechts, landet er im Bunker der Grüninsel und bietet beim folgenden Bunkerschlag nochmals Nervenkitzel pur. Der Weg zur Fahne führt über eine Brücke – oft unter den Blicken der Resortgäste auf der Clubhausterrasse. Wer hier das Par spielt, darf sich im Clubhaus mit einem kühlen Drink für den gelungenen Abschluss belohnen.

 

Academy Course

9-Loch-Plätze werden leider oft sofort als „Kurzplatz“ bezeichnet. Auf den Academy Course trifft dies definitiv nicht zu, er ist das, was man in den USA als Executive Course bezeichnet: ein vollwertiger Golfplatz, der vom Par 3 bis zum Par 5 alle Varianten umfasst, aber insgesamt etwas kürzer und damit auch schneller zu spielen ist. Der Academy Course umfasst 7 Par 3s sowie je ein Par 4 und Par 5. Die Gesamtlänge beträgt von Abschlag 1 1.876 Meter, von Abschlag 4 reduziert sie sich auf 1.345 Meter. Das Auftakt-Par 3 spielt sich bis zu 162 Meter. Die linke Grünseite wird durch einen großen Bunker verteidigt, man sollte das leicht von links hinten nach rechts vorne hängende Grün daher besser über rechts anspielen. Auch Bahn 2 ist als Par 3 ausgeführt und spielt sich bis zu 129 Meter. Über die linke Seite zieht sich Wasser – wie an der 17. Bahn des Championship Courses gilt: ob und wie weit man über Wasser spielt, hängt von der Kombination aus Fahnenposition und gewählter Teebox ab. Spielt man von ganz hinten und steckt die Fahne links, ist carry über Wasser angesagt. Drawspieler können den Ball über Land spielen. Insgesamt drei Bunker rund um das Grün stehen vielfach dem Easy Par im Weg. Nun folgt die längste Bahn des Platzes. Das bis zu 442 Meter lange Par 5 wird entgegen der bisherigen Spielrichtung begonnen. Die Bahn zieht sich als sanftes Dogleg links zunächst entlang des von Bahn 2 bekannten Teichs. Daher sollte man am besten Mitte Bahn zwischen die gut sichtbaren Fairwaybunker zielen. Möchte man das Grün mit dem zweiten Schlag erreichen, muss die Annäherung meist über den großen Bunker vor dem quer verlaufenden Grün gespielt werden. Einfacher ist es, nochmals über die rechte Seite vorzulegen und dann auch eine (weil nun in Spielrichtung liegend) längere Ausrollfläche für den Schlag Richtung Fahne zu nutzen. Weiter geht es mit dem einzigen Par 4, einem bis zu 370 Meter langen, leichten Dogleg rechts. Vom Tee geht es sanft bergab, am besten zielt man rechts der gut sichtbaren Bunker auf der linken Seite. Beim Schlag zur Fahne sollte man nicht zu lang bleiben und auch den Grünbunker rechts meiden. Das Grün hängt ein wenig nach links hinten, ist ansonsten aber eher wenig onduliert. Alle verbleibenden Bahnen sind Par 3s, jedoch mit deutlich unterschiedlichen Längen. An Bahn 5 sind es bis zu 173 Meter Richtung Fahne. Das Grün liegt leicht unterhalb der Abschläge, hinter dem Grün führt ein kleiner Hang bergauf und grenzt an zahlreiche Bäume. Hier wählt man am besten das bewährte Motto „Mitte Grün“, den beide Grünseiten werden durch Bunker geschützt. Doch selbst, wenn man das Grün mit dem Teeshot erreicht: das ondulierte Grün sorgt dafür, dass das Par auch dann noch nicht garantiert ist. Bahn 6 bietet das längste Par 3 der Runde mit bis zu 196 Meter. Gerät der Abschlag zu weit nach rechts, lauern erst dichtes Rough und dann Bäume. Da das Fairway leicht nach rechts hängt, sollte man den Teeshot eher über links ausführen – gleich, ob man das Grün vom Tee angreift oder vorlegt. Der große Grünbunker rechts, zu dem die Grünfläche hin abfällt, sollte möglichst vermieden werden. Auf das längste folgt sofort das kürzeste Par 3 der Runde mit bis zu 104 Metern. Anfangs geht es über Wasser, Bunker sucht man hier vergebens. Dafür sieht man vom Tee eine nahezu „unendliche Weite“ rund um das Grün, selbst eine deutliche seitliche Abweichung kann – eine gute Annäherung mit dem zweiten Schlag vorausgesetzt – noch zum Par gerettet werden. Die bis zu 168 Meter lange, folgende Bahn grenzt zwar links ebenfalls an den von Bahn 7 bekannten Teich, an sich kommt dieser jedoch nicht ins Spiel. Das vor allem auf der linken Seite leicht erhöhte Grün hängt nach rechts und wird durch drei Bunker geschützt – hier sind Richtung und Längenkontrolle wichtig. Mit Blick auf die Hotelzimmer rechts geht es zur bis zu 132 Meter langen Schlussbahn. Der Weg dorthin führt über einen Holzsteg, so kann man sich schon mal an das nun deutlich ins Spiel kommende Wasser gewöhnen. Das Par 3 zieht sich in weitem Linksbogen in Richtung des quer angelegten Grüns. Hinter dem Grün lauert ein dicht bewachsener Hügel. Ideal ist hier der Fade, ansonsten ist es wichtig, dass der Ball nach der Landung auf dem Grün möglichst schnell zur Ruhe kommt. Da das Grün zudem in zwei Ebenen angelegt ist, sollte man die aktuelle Fahnenposition in jedem Fall beachten.

 

Great Northern ist definitiv eines der besten Golfresorts – und aufgrund der ausgezeichneten Drainage und des ergänzenden Angebots im Spa nicht nur im Sommer eine Reise wert. Auch für Nicht-golfende Mitreisende bietet das Spa eine hochwertige Alternative – und auch die rund um das Resort angelegten Spazierwege sind eine schöne Option. Am besten geniesst man den Aufenthalt in einem der Hotelzimmer – und kann so, je nach Zimmer, entweder den Golfern an Bahn 9 des Championship Courses oder an den Bahnen 8 und 9 des Academy Courses von der eigenen Terrasse aus zusehen. Da lediglich 15 Zimmer verfügbar sind, sollte rechtzeitig gebucht werden.

 

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