Ausflugstipps Lofoten

Wer den Lofoten Links Golfplatz spielt, sollte den Aufenthalt unbedingt nutzen, um die Region weiter zu erkunden. Dabei fällt die Wahl der passenden Route gar nicht so schwer, denn die Hauptverkehrsader, die E10, zieht sich quer über die gesamten Lofoten, viele der lohnenswerten Ziele befinden sich nahe dieser Straße oder nur wenige Autominuten davon entfernt. Die großartige Landschaft bietet an nahezu jeder Biegung neue Perspektiven, die einen Fotostop lohnen. Von daher gilt für die Lofoten: am besten losfahren, sich Zeit nehmen und die Inselgruppe selbst entdecken. Vor allem im Frühjahr und Herbst begeistern die vielen blühenden Wiesen, die gemeinsam mit den dunkelrot gestrichenen Häusern und dem blauen Wasser tolle Kontraste liefern.

 

Strände

Haukland
Der Strand von Haukland ist ein toller Strand zum Relaxen und Sonnenbaden. Die Felsen am Strand lassen fast ein bisschen Seychellen-Feeling aufkommen. Unmittelbar vor dem recht breiten Strand gibt es zwei Parkplätze. Strandeinrichtungen wie Kiosk und mehr sind hier – wie überall an den Stränden der Lofoten – Mangelware, es ist daher ratsam, sich Speisen und Getränke mitzubringen.

 

Uttakleiv
Von Haukland Beach gelangt durch einen Tunnel in wenigen Minuten zum Strand von Uttakleiv. Auch hier gibt es einen Sandstrand, bekannter ist diese Region jedoch wegen der zahlreichen Felsformationen direkt am Strand. Vom gebührenpflichtigen Parkplatz (Kreditkarten werden akzeptiert) gelangt man über einen breiten Fussweg entlang der Küste zu verschiedenen Aussichtspunkten. Bekannt ist auch das „Auge von Uttakleiv“, eine Felskugel, die von Wasser umgeben in einem größeren Felsbrocken ruht. Man gelangt zu dieser Sehenswürdigkeit, wenn man nach dem Parkplatz und Sandstrand direkt zu Beginn des breiten Fußwegs den kleinen Trampelpfad rechts Richtung Felsen nimmt. Am besten fotografiert man das „Auge“ mit Blick Richtung Sandstrand und die dahinter liegenden Berge.

 

 

Flakstad
Fährt man die E10 Richtung Reine, kommt man direkt an Flakstadt vorbei. Der breite Strand ist vor allem in der Abendsonne und zur Mitternachtssonne eine ausgezeichnetes Fotomotiv.

 

Unstad
Am Strand von Unstad dominieren vor allem die zahlreichen Felsbrocken, die zusammen mit dem Meer ein tolles Fotomotiv ergeben. Nachmittags und abends scheint die Sonne vom Meer Richtung Strand, was die richtige Belichtung anspruchsvoller macht.

 

Die Küste von Vareid
Dieser Abschnitt bietet zahlreiche Felsformationen, auf denen man sich – entsprechendes Schuhwerk vorausgesetzt – gut bewegen kann. Das einige Felsbereiche durch Meerwasser überflutet werden (je nach Gezeiten), ergeben sich auch hier abwechslungsreiche Fotomotive.

 

Der Ort Reine

Reine ist so etwas wie das Pflicht-Fotomotiv auf den Lofoten. Das liegt zum einen daran, dass der kleine Ort mit seinen sehr schönen Holzhäuschen im typischen Weinrot fast schon klischeehaft die Erwartungen der Besucher erfüllt, zum anderen präsentiert sich der Ort von der Brücke unmittelbar vor dem Ortseingang als perfektes Motiv für Fotografen. Man kann hier problemlos auf dem Parkplatz das Auto abstellen und dann zu Fuß diverse Blickwinkel auf den Ort und die dahinter liegenden Berge in Szene setzen.

 

RIB-Safari und Fischadler-Beobachtung

Ein lohnenswerter Ausflug auf den Lofoten ist eine RIB-Safari. Mit kleinen Schnellbooten bringen einen diverse örtliche Anbieter zu den Fjorden. Fester Bestandteil der meisten Touren sind auch die Seeadler. Sie werden mit Fischen vom Bootsführer angelockt und kommen den Booten oft sehr nah – eine perfekte Gelegenheit, diese majestätischen Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Wir entschieden uns für die Seeadler/Naturtour mit Lofoten Opplevelser. Die Touren beginnen im Hafen von Hennigsvær und dauert anderthalb bis zwei Stunden (andere Anbieter starten ab/bis Solvær). Captain Rolf und sein Team zeigen den Teilnehmern nicht nur die Seeadler, sondern liefern auch sehr interessante Hintergrundinformationen über das Leben auf den Lofoten, den Ort Hennigsvær und integrieren Kormorane und Seehunde in die Tour. Da man für die Bootstouren in einen speziellen Überlebensanzug gepackt wird, kann man hier auch ein tolles Erinnerungsfoto aufnehmen.

Lofotmuseet

In der Nähe von Solvær, dem Hauptort der Lofoten, befindet sich das Lofotmuseet. Sein Standort grenzt eng an die erste Stadt in Nordnorwegen, Vågar. Grundlage des heutigen Museums ist das alte Fischerdort Storvågan. Das Museum verteilt sich auf mehrere Gebäude. Zu sehen gibt es:
•    Das Hauptgebäude mit verschiedenen Exponanten rund um die früheren Einrichtungen von Häusern auf den Lofoten
•    Den alten Viehstall, der sich dem Fischfang des 19. und 20. Jahrhunderts widmet
•    Den alten Stall mit zahlreichen Bootsmotoren
•    Eine Fischerhütte von 1797
•    Eine weitere Fischerhütte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
•    Die Rekonstruktion eines Bootshauses aus dem 16./17. Jahrhunderts
•    Zwei Bootshäuser mit verschiedenen Ruder- und Motorbooten, die beim Fischfang eingesetzt wurden.
Auch wenn das Museum auf mehrere Gebäude verteilt ist, kann man es auch sehr gut an einem Regentag besuchen, da die Exponate alle im Inneren ausgestellt werden.

 

Lofotakvariet

Nur wenige Meter vom Lofotmuseet entfernt befindet sich das Meerwasser-Aquarium. Unbestrittene „Stars“, vor allem bei Kindern, sind die Otter und Seehunde, die ihr Revier im Außenbereich haben. Im Inneren gibt es in verschiedenen Becken alle wichtigen Bewohner des Meeres rund um die Lofoten zu entdecken: Fische, Seesterne, Muscheln sowie Krebse und Krabben. Besonders angenehm ist, dass das Museum ein weitgehend blendfreies Glas verwendet, so dass man die Meeresbewohner sehr gut beobachten kann. Ein Highlight ist sicherlich die Snow Crab, die – sofern sie sich aufrichtet – sicherlich gut 50cm misst.

 

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