Axel Lange Generali Platz, Fleesensee

Der Axel Lange Generali-Platz ist der kürzeste der drei 18-Loch-Plätze am Fleesensee. Mit einer Gesamtlänge zwischen rund 3.700 und 4.800 Metern bei Par 67 spielt er sich deutlich relaxter und ist daher vor allem Golfer zu empfehlen, die keine Longhitter sind oder noch nicht so lange Golf spielen. 

 

Die Runde wird durch ein kurzes Par 4 eröffnet, das zum Grün hin leicht ansteigt. Hier sollte man vom Tee nicht zu weit rechts anhalten, sonst droht Wasser. Weiter geht es mit einem kurzen Par 3, dessen Grün durch drei Bunker gut geschützt ist. Auch am folgenden Par 4, einem leichten Dogleg links, reicht meist ein Eisen vom Tee, damit man das Wasser auf der rechten Seite aus dem Spiel nimmt. Das folgende Par 5 mit bis zu 459 Metern ist schon recht anspruchsvoll: vom Tee gilt es, das seitliche Wasser rechts aus dem Spiel zu nehmen. Das Grün ist leicht nach rechts versetzt, ohne dass die Bahn zum Dogleg wird. Das ondulierte Fairway birgt jedoch manche Überraschung bei der Ballage, sodass man – einen guten Abschlag vorausgesetzt – vor allem beim zweiten Schlag vor allem strategisch spielen sollte. Das folgende lange Par 4 ist leicht nach links gerichtet, ab der Drivelandezone drohen Bälle, die zu weit rechts landen, ins Wasser zu gehen. Wasser dominiert auch das zweite Par 3 an der folgenden Bahn, denn von nahezu jedem Abschlag muss der Teeshot zumindest teilweise über Wasser gespielt werden. Dafür ist das Grün wenig onduliert und belohnt gute Abschläge mit einer Birdie- oder Par-Chance. Das kurze Par 4 an Bahn 7 sollte man nicht zu aggressiv angehen, da nahezu über die gesamte rechte Seite Wasser droht, das linke Fairway wird durch mächtige Fairwaybunker geschützt. Bahn 8, ein weiteres Par 4, spielt sich da deutlich einfacher, sofern man vom Abschlag keinen der Fairwaybunker trifft. Das nicht allzu lange Par 4 zurück zum Clubhaus spielt sich erst leicht bergauf, dann geht es spürbar nach links hinunter Richtung Grün – hier wollen Schwung und Schläger mit Bedacht gewählt werden.

 

Gut sichtbar von der Clubhaus-Terrasse geht es auf die zweiten Neun. Das eher kurze Par 4 ist leicht nach links gewunden und geht zum Grün bergauf, allerdings sollte man den zweiten Schlag nicht zu weit nach links anhalten, sonst wartet seitliches Wasser auf den Ball. Es folgen ein mittellanges, recht einfaches Par 3 an Bahn 11 sowie ein weiteres, noch kürzeres Par 3 an Bahn 12. Doch dann wird es wieder deutlich anspruchsvoller: das Fairway wird durch frontales Wasser geteilt, die zweite Hälfte der Bahn wird auf der rechten Seite zudem durch Wasser begrenzt. Auch das kurze Par 3 an Bahn 14 bietet Wasser zur Rechten, jedoch sollte dies bei einem korrekt ausgeführten Abschlag nicht ins Spiel kommen – zwei Putts und das Par ist sicher. Kniffliger ist da schon das folgende Par 3 an der nächsten Bahn, denn hier wartet das Wasser rechts unmittelbar vor dem Grün sowie entlang der gesamten rechten Grünseite. Bahn 16 ist ein schönes Dogleg links, das zu beiden Seiten durch Wasser eingerahmt wird. Longhitter sollten lieber zum Eisen greifen, da direkt im Knick des Doglegs frontales Wasser lauert. Wer mag, kann dafür von leicht erhöhtem Abschlag das Grün des kurzen Par 4s an Bahn 17 vom Tee angreifen – allerdings warten zu beiden Seiten des Fairways mächtige Bunker auf unpräzise Abschläge. Zu kurz sollte der Teeshot auch nicht sein, sonst droht zu beiden Seiten der Spielbahn Wasser. Mit einem kurzen Par 4, Dogleg links, bietet sich zum Schluss nochmals eine gute Chance auf Par oder Birdie.

 

Uns hat der Axel Lange Generali-Platz sehr gut gefallen, er ist nicht ganz so anspruchsvoll wie die beiden anderen 18-Loch-Plätze der Anlage. Die Front Nine sind sicherlich abwechslungsreicher und anspruchsvoller, auf den Back Nine erinnert der Platz teilweise an einen Executive-Platz. Dennoch: wer eine schöne Runde in rund 3 Stunden spielen möchte, wird auch diesen Platz genießen.

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